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Männer 2: NLB 2026 - Bericht 1. Runde: NLB-Reserve verpasst Überraschung zum Saisonstart

Im heimischen Grünfeld startete am vergangenen Samstag auch für die Nationalliga B der Männer die diesjährige Feldsaison. Die 2. Joner Männermannschaft empfing dabei als Aufsteiger die jeweiligen NLB-Reserven von Elgg-Ettenhausen 2 sowie Widnau 2, wobei man sich gegen den ersten Konkurrenten erst im fünften Satz geschlagen geben musste und auch gegen die Rheintaler theoretisch mehr dringelegen wäre.

1. Runde (Jona)

TSV Jona 2 - FG Elgg-Ettenhausen 2 2:3 (11:9/11:7/7:11/10:12/3:11)
TSV Jona 2 - Faustball Widnau 2 1:3 (11:5/7:11/4:11/6:11)

Beide Kontrahenten des ersten Spieltages beendeten die letztjährige NLB-Saison auf den Medaillenrängen und dementsprechend schwieirig war die Joner Ausgangslage im Vorfeld einzuschätzen. Prinzipiell gibt die gezeigte Leistung Mut zur Hoffnung auf einen hoffentlich positiven Saisonverlauf aber die Tatsache das man am Ende mit leeren Händen dasteht bedeutet auch, dass in dieser ausgeglichenen Liga jeder einzelne Satz aufs Neue gespielt werden muss. Trotz insgesamt drei gewonnen Sätze klassieren sich die Joner anfänglich ohne Punktgewinn auf dem letzten Tabellenplatz und müssen nun alles daran setzen bei der zweiten Qualifikationsrunde ihrerseits die ersten Punkte einzufahren.

2:0-Satzführung aus der Hand gegeben
In ihrem ersten Saisonspiel empfingen die Joner Männer den letztjährigen NLB-Vizemeister von der FG Elgg-Ettenhausen 2. In einem umkämpften Startsatz gelang es keiner der beiden Mannschaften sich nennenswert abzusetzen ehe Jona beim Stand von 9:9 zwei Punktgewinne in Folge gelangten und dadurch mit 11:9 die Satzführung realisiert werden konnte. Mit einem nahezu perfekten Start in den zweiten Teilabschnitt ging der TSV Jona Faustball schnell mit 6:0 in Front und konnte diesen Vorsprung bis zum Satzende verwalten. Mit dem dritten sich bietenden Satzball zum 11:7 ging man verdientermassen mit 2:0-Sätzen in Führung. Mit einer drohenden Niederlage konfrontiert reagierte Elgg-Ettenhausen und wechselte ihren nominellen Haupangreifer ein, welcher prinzipiell hätte geschont werden sollen. Dieser Wechsel zeigte sofort seine erhoffte Wirkung und brachte die Joner in Schwierigkeiten. Auch ein Joner Wechsel auf der Zuspielposition bei dem der erst 15jährige Armando Züger zu seinem NLB-Debüt kam konnte den 7:11-Satzverlust nicht verhindern. Besonders ärgerlich ist in der Nachbetrachtung der darauffolgende Verlust des vierten Satzes. Nach einem anfänglichen 5:5 gerieten die Joner auf der durch den Gegenwind benachteiligten Seite mit fünf Punktverlusten in Folge in einen 5:10-Rückstand und sahen sich mit gegnerischen Satzbällen konfrontiert. Aufopferungsvoll kämpfte man um jeden Ball und konnte Schritt für Schritt den Rückstand verkürzen ehe man alle fünf Satzbälle zum 10:10 abwehren konnte. Das Momentum schien un wieder auf Seiten der Joner zu schlagen und man hatte prinzipiell die Gelegenheit Satz- und Matchbälle zu erspielen. Leider verhinderten individuelle Unkonzentriertheiten und daraus resultierende Stockfehler diesen Exploit und trotz sensationeller Aufholjagd musste man am Ende mit 10:12 den Satzausgleich hinnehmen. Durch diese Satzniederlage schien der Joner Kampfgeist endgültig gebrochen zu sein denn im fünften und abschliessenden Abschnitt lief beim TSV Jona nicht mehr viel zusammen. Zu harmlos erwies sich das eigene Service sodass man mit 0:8 in Hintertreffen geriet und letztendlich klar mit 3:11 den Satz und auch die Partie verloren geben musste.

Kein Exploit trotz erfolgreichem Startsatz
Gegen die zweite Mannschaft von Faustball Widnau mussten die Joner in der letzten Tagespartie antreten. Auch begünstigt durch zahlreiche gegnerische Eigenfehler sicherte sich das Heimteam mit 11:5 der ersten Teilabschnitt. Leider konnte der TSV Jona dieses Erfolgserlebnis nicht in die nächsten Sätze transportieren. Beim Stand vom 6:6 brachen die Joner spielerisch ein und ab diesem Zeitpunkt agierte man in der Offensive viel zu harmlos. Da Widnau seine anfängliche Fehlerquote drastisch reduzierte und Jona aufgrund von fehlendem Angriffsdruck nicht mehr vom Service wegkam, musste man mit 7:11 den Satzausgleich hinnehmen. Im dritten Satz, welchen man mit 4:11 verloren geben musste, erwies sich die eigene Offensive zu keinem Zeotpunkt konkurrenzfähig. Allein einer der ersten Ballwechsel in diesem Satz diente exemplarisch und symptomatsich für die Joner Schwierigkeiten denn trotz zahlreichen, nahezu perfekten Angriffschancen vermochte man es einfach nicht den dazugehörigen Punktegwinn zu realisieren und letztendlich wird man in der Nationalliga B irgendwann dafür entsprechend bestraft. Spielertrainer Sebastian Kammer versucht im Anschluss mit Wechseln einen Ruck innerhalb der Mannschaft zu erreichen aber nach einem schnellen 2:6-Rückstand brachte auch ein genommenes Joner Timeout nicht die erhoffte Wende. Die Rheintaler aus Widnau kontrollierten den weiteren Spielverlauf entsprechend und sicherten sich mit 6:11 den Tageserfolg.

Im Einsatz: Dennis Gremper, Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig (C), Alexander Rohrer, Valentin Schnecko, Armando Züger, Christoph Martig (Coach, abwesend)