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Frauen 1: NLA 2026 - Bericht 1. Runde: Gelungener Saisonstart für Jonas Faustballerinnen

Die Faustballerinnen des TSV Jona starten erfolgreich in die Feldsaison 2026 und starten mit zwei Siegen in die Qualifikation. Dabei zeigen sie vor allem im Prestigeduell gegen Elgg-Ettenhausen trotz Durchhänger im zweiten Satz eine mannschaftlich abgeklärte Leistung und entscheiden auch die zweite Begegnung gegen Aufsteiger Widnau klar zu ihren Gunsten.

1. Runde (Jona)

TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen 3:1 (11:8/9:11/11:7/11:7)
TSV Jona 1 - Faustball Widnau 3:0 (11:3/11:2/11:8)

Einiges an Brisanz lag in der Auftaktpartie gegen die jungen Spielerinnen von Elgg-Ettenhausen. Dies deshalb, weil Adéla und Markéta Lang auf diese Saison zum Team des TSV Jona stiessen. Allerdings konnte in diesem Spiel lediglich Markéta Lang gegen ihre ehemaligen Teamkolleginnen auftreten, nachdem Angreiferin Adéla Lang aufgrund ihres Kreuzbandrisses die ganze NLA-Qualifikation ausfällt. Zudem steht auch Abwehrspielerin Tina Baumann nach ihrem Bruch im Handgelenk bis zum Sommer nicht zur Verfügung. Aber der TSV Jona verfügt in dieser Feldmeisterschaft über ein breites und ausgeglichenes Kader, weshalb die zumindest angestrebte Finalqualifikation ohne weitere Zwischenfälle durchaus realistisch sind.

Unnötiger Satzverlust gegen Elgg-Ettenhausen
Der TSV Jona startete denn auch druckvoll in die Partie und zog gleich vermeintlich beruhigend auf 6:2 davon. Doch das junge und technisch gut beschlagene Team aus Elgg-Ettenhausen kam nun immer besser ins Spiel und nach einem Zwischenspurt der Zürcherinnen stand es plötzlich unentschieden 8:8. Aber Jona zeigte Moral und buchte die drei folgenden Punkte zum verdienten 11:8 Satzgewinn. Auch der zweite Satz entwickelte sich auf Augenhöhe und erneut war bei unentschiedenem Spielstand von 8:8 jeder Ausgang möglich. Diesmal waren es jedoch die Kontrhentinnen, welche etwas überraschend die letzten drei Punkte zum aus Joner Sicht vermeidbaren Satzverlust mit 9:11 buchten. Im nächsten Satz blieb das Spielgeschehen weiterhin sehr ausgeglichen und erst nach dem 6:6 gelang es Jona, mit einer vierer Punkteserie entscheidend davonzuziehen und den Satz mit 11:7 für sich zu entscheiden. Damit war der Widerstand von Elgg endgültig gebrochen und Jona dominierte den nächsten Satz bis zum 9:3 klar. Sie agierten aus einer am Startspieltag sicheren Abwehr mit druckvoll vorbereiteten Angriffsbällen souverän und nur ein leichtes Nachlassen in der Konzentration ermöglichte dem Gegner noch etwas Resultatkosmetik, am deutlichen und schliesslich verdienten Satzgewinn mit 11:7 änderte das jedoch nichts mehr.

Deutlicher Sieg in Premieren-Duell mit Widnau
Keine hohen Wellen warf die gleich folgende Partie gegen Aufsteiger Widnau. Die jungen Rheintalerinnen müssen sich zunächst noch auf den doch eklatanten Niveau-Unterschied zwischen der Nationalliga A und der NLB gewöhnen auf und werden wohl auch deshalb am Saisonende in einem Barragespiel um den Klassenerhalt spielen. Die deutlichen Satzresultate von 11:3, 11:2 und 11:8 wiederspiegeln Jonas Überlegenheit klar. Dank dieser Vollrunde positionieren sich die Jonerinnen zum Saisonauftakt zunächst im Spitzenduo, welches verlustpunktfrei die Tabelle anführt.

Im Einsatz: Tina Baumann (verletzt), Natalie Berchtold, Janine Brandenberger, Selina Danuser (C), Livia Helbling, Ramona Kropf, Adéla Lang (verletzt), Markéta Lang, Celina Traxler, Charly Raymann (Coach), Elmar Danuser (Assistenz-Coach)