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Frauen 1: NLA 2025 - Bericht 2. Runde: Zwei wichtige Punkte nach wahrem Faustballkrimi

Am zweiten Spieltag der laufenden Qualifikation zur Schweizer Meisterschaft realisierten die Jonerinnen mit einem hart umkämpften 3:2-Sieg gegen Schlieren die erhofften zwei Punkte, mussten jedoch nach grosser Gegenwehr mit 1:3-Sätzen die Punkte an Titelverteidiger Diepoldsau überlassen. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen liegt Jona im Hinblick auf das Erreichen des Finalevents nach wie vor im Fahrplan.

2. Runde (Jona)

TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau 1:3 (11:9/7:11/8:11/10:12)
TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren 3:2 (10:12/15:13/15:13/8:11/12:10)

Die Mannschaft kann sich nun in den nächsten drei Wochen zielgerichtet und seriös auf die nächste Qualifikationsrunde in der Nationalliga A vorbereiten denn dann stehen die nächsten beiden Topspiele gegen die starken Medaillenkandidaten aus Kreuzlingen und Elgg-Ettenhausen auf dem Programm.

Zum Auftakt der «Muttertagsrunde» kam es zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Diepoldsau und Jona, den beiden Meisterschaftsdominatorinnen der vergangenen 13 Jahre. Für die Spielerinnen vom Zürichsee gestaltete sich dabei der Start in die Partie erfreulich, da Janine Brandenberger mit taktisch klug gespielten Angaben dem Spiel klar ihre  Stempel aufdrückte und dafür besorgt war, dass der Startsatz mit 11:9 an den TSV Jona ging. Auch zu Beginn des zweiten Satzes war es Jona, welches die Partie beherrschte, ehe Diepoldsau mächtig aufdrehte und nach dem zwischenzeitlichen 7:6 für Jona mit fünf Punkten in Serie den Satzausgleich realisieren konnte. Nicht mehr so rund lief nun das Spiel bei den Jonerinnen, die den Rheininslerinnen im dritten Satz eine 3:6-Führung zugestehen mussten, ehe sie trotzdem mit einer Dreier-Punkteserie nochmals bis zum 8:9 aufholen konnten. Mehr liess Diepoldsau jedoch nicht mehr zu und mit den letzten beiden Punkten ging auch dieser Satz mit 8:11 zugunsten der Titelverteidigerinnen aus. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im vierten Satz, wo Jona mit 4:8 in Rückstand geriet, ehe sie erneut mit einer beeindruckenden Aufholjagd bis zum 8:9 aufholten und der Abwehr von zwei Matchbällen gar zum 10:10 ausgleichen konnten. Aber mit zwei optimal gespielten Angriffsbällen wehrte Diepoldsau das Joner Comeback ab und buchte mit den letzten beiden Punkten sowohl Satz- und Spielgewinn.

Für die zweite Partie des Spieltages gegen Schlieren hiess die Devise aus Joner Sicht: verlieren verboten, wollte man die Ausgangslage für das Erreichen des Saison-Minimalziels schon früh in die richtige Bahnen lenken. Aber die Zürcherinnen zeigten an diesem Spieltag ihre wohl beste Leistung in den vergangenen Jahren und deuten schon in ihrer Startpartie gegen Diepoldsau mit dem Satzgewinn an, dass an diesem Tag mit ihnen zu rechnen ist. Und dies schien ihnen auch im Spiel gegen den TSV Jona zu gelingen. Mit hervorragend gespielten Angaben drängten sie Jona von Anfang an in die Defensive und gewannen den ersten Satz, trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd der Jonerinnen zum 10:10-Ausgleich, mit 12:10. Auch im zweiten Satz erstaunten die Zürcherinnen und erspielten sich eine 4:6-Führung, ehe dem TSV Jona die Wende gelang und bei 10:9 einen ersten Satzball realisierte. Schlieren hielt jedoch dagegen und nach einem erneuten Satzball für die Gegner bei 12:13 war es der TSV Jona, welcher mit drei Punkten den Satz doch nun mit 15:13 zu seinen Gunsten entschied. Längst entwickelte sich der Match zu einer wahren Nervenschlacht und der ausgeglichene Spielverlauf hielt auch in den nächsten drei Teilabschnitten an. Nach dem 15:13 für Jona erzwang Schlieren mit einem 8:11 einen fünften, entscheidenden Satz. Doch auch hier mussten die Jonerinnen ihre vermeintlich vorentscheidende Führung von 7:4 wieder hergeben, ehe sie bei 10:9 den ersten Matchball hatten. Doch auch diesen wehrte Schlieren ab, sodass auch dieser Satz in die Verlängerung musste. Zwei herrlich geschlagene Angriffsbälle zum Schluss beendete die eineinhalbstündige Partie dann doch noch zugunsten der Jonerinnen zum vielumjubelten 12:10 Satz- und Spielgewinn.

Im Einsatz: Tina Baumann, Janine Brandenberger, Selina Danuser (Captain), Naima Gnädinger, Livia Helbling, Ramona Kropf, Nicole Münzing (abwesend), Celina Traxler, Natalie Berchtold (Betreuerin), Charly Raymann (Coach), Elmar Danuser (Assistenz-Coach)