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Frauen 1: NLA 2025 - Bericht 1. Runde: Pflichtsieg für die Jonerinnen zum Saisonauftakt

Am vergangenen Sonntag fand die erste Runde der diesjährigen Qualifikation in Schlieren statt. Mit einem verdienten und souveränen 3:0-Sieg gegen Neuendorf erreichten Jonas NLA-Faustballerinnen das Minimalziel. In der zweiten Partie musste die stark reduzierte Joner Equipe jedoch die Punkte den Zürcherinnen aus Elgg-Ettenhausen überlassen.

1. Runde (Schlieren)

TSV Jona 1 - FB Neuendorf 3:0 (11:9/11:9/11:7)
TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen 0:3 (4:11/9:11/7:11)

Trotzdem dürfen die Spielerinnen vom TSV Jona auf einen gelungenen Saisonauftakt zurückblicken, die Voraussetzungen für das Erreichen des Saisonziels Finalrunde sind somit geschaffen.

Zum Start hatte das Team um Coach Charly Raymann jedoch bereits am frühen Sonntagmorgen einen Schock zu überstehen, musste doch Hauptangreiferin Celina Traxler krankheitsbedingt Forfait erklären. Aber die verbliebenen sechs Spielerinnen steckten dies ohne Probleme weg und zeigten in der Auftaktpartie gegen Neuendorf eine reife, in dieser Zusammensetzung erstmals auftretende Leistung. Vor allem Angreiferin Janine Brandenberger, welche nach ihrer einenhalbjährigen Babypause erstmals wieder aktiv ins Meisterschaftswesen eingriff, überzeugte mit ihren variantenreichen Angriffen. Sie wurde dabei jedoch sowohl in der Defensive wie auch im Zuspiel mal für mal optimal lanciert und wusste daraus auch immer wieder zu punkten. Mit zweimal 11:9 und 11:7 hielt Jona die Solothurnerinnen in Schach und sicherte sich die im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf so wichtigen Punkte, und dies gar noch ohne Satzverlust.

Angesichts des zum Saisonauftakt sehr schmalen Joner Kaders war die Ausgangslage für die zweite Partie gegen einen der Finalfavoriten Elgg-Ettenhausen klar: Die Zürcherinnen konnten im Gegensatz zu Jona in ihrer Stammformation auftreten und beherrschten das Spielgeschehen wenigstens zu Spielbeginn klar. Mit 4:11 ging der Satz deutlich zugunsten Elgg aus, ehe Jona ab dem zweiten Satz mit verschiedenen Positionswechseln versuchte, möglichst entgegen zu halten. Und dies gelang mehrheitlich, wenngleich auch die beiden Sätze mit 9:11 und 7:11 auch abgegeben werden mussten. Eigentlich hätten sich die Jonerinnen aufgrund ihrer doch sehr ansprechenden Leistung in dieser vermeintlich einseitigen Partie zumindest einen Satzgewinn verdient.

Bereits am kommenden Sonntag findet im Joner Grünfeld der zweite Qualifikationsdurchgang statt, in welchem Jona auf Titelverteidiger Diepoldsau trifft, und die Favoritenrolle bestimmt bei den Rheininslerinnen liegt. Das Hauptaugenmerk des TSV Jona liegt in der zweiten Partie gegen Schlieren, wo sie mit einem Sieg sich bereits ein beruhigendes Polster für einen der vier Finalplätze schaffen könnten.

Im Einsatz: Tina Baumann, Janine Brandenberger, Selina Danuser (Captain), Naima Gnädinger, Livia Helbling, Ramona Kropf, Nicole Münzing (abwesend), Celina Traxler (krank), Natalie Berchtold (Betreuerin), Charly Raymann (Coach)