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Männer 1: NLA 2024 - Bericht 8. Runde: Fanionteam beendet Saison trotz Sieg im Direktduell auf Abstiegsplatz

Am vergangenen Wochenende fand im heimischen Grünfeld die letzte NLA-Meisterschaftsrunde statt und für den TSV Jona ging es um nicht weniger als den Klassenerhalt. Im direkten Kellerduell gegen die FG Rickenbach-Wilen gewannen die Joner klar mit 3:0-Sätzen, verloren jedoch die zweite Tagespartie gegen den Tabellenvierten FG Elgg-Ettenhausen. Somit platziert sich Jona zwar punktgleich mit Rickenbach-Wilen aber aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses auf dem letzten Tabellenrang, welcher den Direktabstieg bedeutet.

8. Runde (Jona)

TSV Jona 1 - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (12:10/11:7/11:9)
TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen 0:3 (9:11/11:13/6:11)

Vor dieser finalen NLA-Qualifikationsschlussrunde standen die Joner Faustballer mit einem Sieg weniger als der direkte Konkurrent um den Abstieg, die Spielgemeinschaft der FG Rickenbach-Wilen, auf dem letzten Tabellenrang. Um den angestrebten Klassenerhalt aus eigener Kraft noch realisieren zu können bedurfte es unbedingt zweier Erfolge gegen die beiden Gästeteams.

Jona mit souveränem Sieg gegen Rickenbach-Willen
Allen Spielern sowie den anwesenden Zuschauern war somit bereits im Vorfeld klar, dass nur ein Joner Sieg im Direktduell gegen die Thurgauer die Chance auf den Ligaerhalt am Leben erhält. Dementsprechend fokussiert startete das Team von Trainer Stefan Helbling in die Partie. Dank einer gelungenen Mannschaftsleistung über drei Sätze hinweg gewannen sie die Partie, welche auch von Nervosität und Anspannung auf beiden Seiten geprägt war, klar mit 3:0-Sätzen. Die zum Teil engen Satzergebnisse spiegeln den Verlauf der Partie nicht gänzlich wider, denn die heimischen St. Galler waren jederzeit Herr der Lage.

Elgg-Ettenhausen zu abgeklärt und verhindert "Last Minute" Klassenerhalt
Im abschliessenden Saisonspiel gegen die FG Elgg-Ettenhausen musste nochmals ein Sieg her, da die nun punktgleiche Konkurrenz aus Rickenbach-Wilen ein besseres Satzverhältnis ausweisen konnte als die Joner und dieses jedoch ausschlaggebend und entscheidend bei Punktegleichheit ist. Auf der anderen Seite stand für die FG Elgg-Ettenhausen noch der Einzug in das Final-4-Turnier auf dem Spiel, weshalb der Kontrahent ebenfalls unbedingt gewinnen musste. Aus dieser Ausgangslage entwickelte sich vor allem in den ersten beiden Sätzen ein wahrer Abnützungskampf, in welchem die Führung ständig abwechselte. Letztendlich machten Details den Unterschied vor allem gegen Satzende als die Joner eigen Chancen und vor allem Satzbälle nicht verwerten konnten. Elgg-Ettenhausen hingegen erwies sich konsequenter und abgeklärter in diesen Entscheidungsphasen wodurch der TSV Jona mit 0:2-Sätzen in Rückstand geriet. Im dritten Teilabschnitt war dann bei den Jonern die Luft draussen und Elgg-Ettenhausen sicherte sich in der einsetzenden Dämmerung den verdienten Drei-Satz-Erfolg.

Ein letzter Hoffnungsschimmer bleibt noch
Somit beendet die ersten Männermannschaft des TSV Jona die laufende NLA-Meisterschaft auf dem letzten Tabellenrang, wobei am Ende über die gesamte Saison hinweg nur gerade einmal drei Sätze gefehlt haben. Ein wenig Hoffnung auf einen verspäteten Ligaerhalt bleibt dem TSV Jona jedoch noch, denn dank des Meistertitels der eigenen NLB-Reserve bestreitet eben diese Mannschaft nun die Barrage um den NLA-Aufstieg. Sollte es der zweiten Mannschaft gelingen hier zu überraschen, würde das Joner Fanionteam doch noch in der NLA verbleiben können.

Im Einsatz: Linus Högger, Max Krebser, Yanick Landolt (C), Finn Manhart, Jens Manhart, Eric Martig, Kevin Parkel (verletzt), Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)