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Männer 1: NLA 2024 - Bericht 6. Runde: Zwei Niederlagen gegen Top-Teams

Am vergangenen Samstag standen zwei weitere Qualifikationspartien für die Joner NLA-Faustballer auf dem Programm. Mit dem STV Oberentfelden und Faustball Neuendorf spielten die Joner gegen die Teams auf den Rängen zwei und drei der laufenden Meisterschaft. Jona konnten die Favoriten zwar mit je einem Satzverlust etwas ärgern, für mehr reichte es jedoch nicht und so gingen beide Spiele mit 1:3-Sätzen verloren.

6. Runde (Neuendorf)

TSV Jona 1 - STV Oberentfelden 1:3 (11:9/8:11/9:11/4:11)
TSV Jona 1 - FB Neuendorf 1:3 (5:11/11:8/6:11/4:11)

Nach diesen beiden neuerlichen Niederlagen rangiert der TSV Jona weiterhin am Tabellenende. Da der direkte Konkurrent um den Ligaerhalt, die FG Rickenbach-Wilen, überaschenderweise erneut Punkten konnte, hat Jona durch das eigene schlechtere Satzverhältnis die rote Laterne von RiWi übernehmen müssen.

Oberentfelden letztendlich zu stark für Jona
Im ersten Spiel gegen den favorisierten STV Oberentfelden starteten die Joner stark dank dem wuchtvollen und effizienten Service von Yanick Landolt. Nach einem langen hin und her gewannen sie verdient den ersten Satz mit 11:9. Doch wie schon so oft in dieser Saison gelang es den Jonern nicht die Pace weiterzufahren und dadurch den Druck auf den Gegner weiter aufrecht zu erhalten. So musste Jona im zweiten Durchgang früh einen grossen Rückstand hinnehmen und trotz einer Aufholjagd von sechs Punkten ging der Satz letztendlich mit 8:11 verloren. Ähnlich ging es weiter im dritten Abschnitt wo die Joner die ganze Zeit bis zum abschliessenden 9:11 vergeblich einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterher rannten. Im vierten und letzten Satz spielten die Aargauer nochmals stark auf, dominierten den Satzverlauf deutlich und gewannen somit folgerichtig de Match in 1:3-Sätzen.

Leiatungsschwankungen zu gross auf Joner Seite
Nach kurzer Pause ging es direkt weiter mit der Partie gegen die drittplatzierten Gastgeber aus Neuendorf. Nach einem aus Joner Sicht anfänglich guten Start spielte der gegnerische Angreifer Dominik Rhyn stark auf und versenkte bis zum 5:11-Satzende jeden Ball auf der Seite des TSV Jona. Im zweiten Satz kam das Team von Trainer Stefan Helbling wieder zur guten Form vom vorherigen Spiel zurück und konnten mit 11:8 ausgleichen. Aber wie so oft folgte auch dieses Mal nach einem phasenweise Hoch direkt ein längeres Tief. Jona konnte die eigene Spielqualität nicht halten und im Gegenzug blitze die Klasse der Solothurner immer wieder auf. Dementsprechend ging auch diese Partie mit 1:3-Sätzen an die Konkurrenz.

Heisser Kampf um Barrageplatz steht bevor
In der diesjährigen Feldsaison 2024 sind nur noch vier Qualifikationspartien ausstehend. Dabei darf der TSV Jona gleich zweimal auf heimischem Rasen im Joner Grünfeld spielen. Unter anderem stehen dabei die Rückspiele gegen Widnau in der kommenden Woche sowie nach der Sommerpause das direkte Duell mit Rickenbach-Wilen noch aus. Beide Hinrundenpartien waren äusserst knapp sowie umkämpft und lassen auf Seiten der Joker Hoffnung aufkeimen das weitere so dringend benötigte Punktgewinne möglich sind.

Im Einsatz: Linus Högger (verletzt), Max Krebser, Yanick Landolt (C), Finn Manhart, Jens Manhart, Eric Martig, Kevin Parkel (verletzt), Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)