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Männer 1: NLA 2023/24 - Bericht 5. & 6. Runde: Joner sichern sich Teilnahme am Final-Event in Extremis

Am vergangenen Wochenende standen für die erste Mannschaft des TSV Jona Faustball die letzten beiden NLA-Qualifikationsrunden auf dem Programm. In diesen vier Spielen war das Ziel genügend Punkte zu sammeln, um sich für das Final-Event qualifizieren zu können. Dazu brauchte es mindestens zwei Siege, um die Qualifikation aus eigener Hand zu schaffen. Bei nur einem Sieg wäre man auf die Schützenhilfe von anderen Mannschaften angewiesen.

5. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona 1 - Faustball Widnau 3:0 (11:7/11:5/11:8)
TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen 1:3 (11:6/5:11/8:11/9:11)

6. Runde (Wängi)

TSV Jona 1 - STV Oberentfelden 0:3 (10:12/3:11/5:11)
TSV Jona 1 - STV Affeltrangen 1:3 (6:11/11:3/7:11/3:11)

Dies ist die erste Qualifikation für das Final-Event in der AXA-Arena (Winterthur) seit neun langen Jahren. Das Halbfinale am Samstag (24.02.2024) bestreitet der TSV Jona gegen den favorisierten Qualifikationssieger aus Diepoldsau. In der abgelaufenen NLA-Qualifikation verloren die Joner zwar beide Partien, jedoch immer auch mit Satzgewinnen auf ihrer Seite. Somit wird dies ein hoffentlich sehr spannendes Spiel. Am Sonntag finden anschliessend die Finalspiele statt. Der TSV Jona würde sich über viele mitreisende Fans freuen.

Verletzungsschock nach anfänglich optimalen Start in den Spieltag

Im ersten Spiel am Samstag stand den Jonern eine Pflichtaufgabe bevor. Gegen den aktuell noch punktelosen Gegner aus Widnau musste unbedingt ein Sieg her. Der TSV Jona startete souverän und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Nur gerade im dritten Satz mussten man einen temporären Rückstand von vier Bällen aufholen, ansonsten war der 3:0-Sieg nicht in Gefahr. Anschliessend ging es weiter mit der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Elgg-Ettenhausen. Das Team von Trainer Stefan Helbling konnte den Schwung aus dem ersten Spiel mitnehmen und gewann gleich den ersten Satz. Leider mussten die Joner am Anfang vom zweiten Durchgang die Verletzung von Abwehrchef Kevin Parkel hinnehmen, was die Mannschaft schlecht verdaute. So verloren sie die nächsten drei Sätze und somit das Spiel mit 1:3.

Leistung am Sonntag leider nicht ausreichend aber dank Schützenhilfe dennoch beim Final-Event dabei

Am Sonntag stand der direkte Konkurrent um das letzte verbleibende Ticket für das Final-Event auf der anderen Platzhälfte. Oberentfelden, welches in dieser Saison erstmals wieder auf ihren Hauptangreifer Tim Egolf zählen konnte, hat nur einen Sieg weniger auf dem Konto und ist deshalb eine weitere Pflichtaufgabe für die Joner. Der Start war sehr kontrolliert und so kamen die Joner beim Stand von 10:8 zu zwei Satzbällen im ersten Spielabschnitt. Jedoch reichten diese nicht und Oberentfelden konnte den Satz doch noch drehen. Danach lief bei den St. Gallern vom Oberen Zürichsee nichts mehr zusammen. Den Jonern unterliefen viele unnötige, unerzwungene Fehler und machten es den Gegnern somit leicht, den Sieg nach Hause zu nehmen. Somit war klar, dass die Joner das letzte Spiel gegen Affeltrangen gewinnen mussten, wenn sie die Qualifikation aus eigener Kraft erreichen wollten. Die ersten beiden Sätze waren komplette Gegenteile. Im ersten Abschnitt dominierte Affeltrangen und im zweiten Satz die Joner, wobei auch hier der Spielverlauf durch jeweilige Eigenfehler geprägt wurde. In den kommenden beiden Sätzen konnte man leider nicht mehr an die gute Leistung des zweiten Satzes anknüpfen. Nach dieser 1:3-Niederlage für den TSV Jona war klar, dass man auf Schützenhilfe von der FG Elgg-Ettenhausen angewiesen war. Die Elgger mussten unbedingt gegen Oberentfelden gewinnen, damit die Joner in Winterthur dabei sein können. Dies taten sie auch und dank einem besseren Satzverhältnis von gerade mal drei Sätzen klassieren sich die Joner auf dem vierten Schlussrang.

Im Einsatz: Fabian Helbling (NLB), Linus Högger, Max Krebser, Yanick Landolt (C), Finn Manhart, Jens Manhart, Kevin Parkel (verletzt), Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)