Frauen 1: NLA 2023 - Bericht Final-Event: Jonerinnen gewinnen Bronzemedaille
Final-Event (Thundorf)
| TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau | 0:3 | (5:11/9:11/9:11) |
| TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen | 3:0 | (11:8/11:1/11:8) |
Seit 2012 standen die Jonerinnen jedes Jahr im Final um die Schweizer Meisterschaft, wobei sie in den Jahren 2013 – 2019 siebenmal in ununterbrochener Reihenfolge den Titel an den Zürichsee holten. Zumindest die erneute Finalqualifikation setzten sich die ambitionierten Spielerinnen um Trainer Romano Colombi auch für den diesjährigen Final-Eevent zum Ziel. Nach einer eher matten Leistung im mit Spannung erwarteten Halbfinale vom Samstag gegen Titelverteidiger Diepoldsau missriet den Jonerinnen dieses Ziel mit einer 0:3-Niederlage, womit für den Sonntag «nur» noch das Spiel um die Bronzemedaille blieb.
Kraftloser Auftritt bei Halbfinalniederlage gegen Diepoldsau
Mut zum Erreichen des gesetzten Ziels schöpften die Spielerinnen vom Oberen Zürichsee im Vorfeld aus ihrer hervorragenden Leistung am EFA Champions Cup vor vierzehn Tagen, wo das Halbfinale äusserst knapp und auch etwas unglücklich verpasst wurde. Allerdings startete der TSV Jona anders als bei den Partien im Rahmen der diesjährigen NLA-Qualifikation äusserst bescheiden in die Begegnung gegen den Dauerrivalen aus Diepoldsau und die Jonerinnen fanden nicht ins Spiel, bzw. kein Mittel, die äusserst scharf und platzierten Angriffsbälle des Gegners zu entschärfen. Mit 5:11 war der Satz zu Ende, ehe sich Jona überhaupt nur eine richtige Angriffsmöglichkeit ergab. Im steten Glauben an eine Wende gaben sich die Jonerinnen jedoch noch lange nicht geschlagen und es gelang nun, dem Gegner wenigstens Paroli zu bieten. Allerdings mussten sie die Überlegenheit der Rheintalerinnen an diesem Tag neidlos akzeptieren und mit zwei knappen 9:11-Satzniederlagen war der Traum von einer erneuten Finalqualifikation ausgeträumt.
Jonerinnen rehabilitieren sich im Spiel um Bronze
Trotz grosser Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug gelang es dem TSV Jona, sich für das Spiel vom Sonntagmorgen um die Bronzemedaille nochmals voll zu motivieren und auch zu konzentrieren. Nach einem etwas nervösen Start gegen das junge und aufstrebende Team aus Elgg-Ettenhausen und einem 2:5 Rückstand gelang es jedoch, dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen und mit 11:8 ging der Startsatz verdient an den TSV Jona. Dieser setzte sein druckvolles und beinahe fehlerfreies Spiel im zweiten Satz gleich fort und mit 11:1 resultierte eine vor allem für den Gegner brutale Satzniederlage. Doch trotz dieser klaren Niederlage gaben sich die Zürcherinnen noch lange nicht auf und spielten nun mit dem Rücken zur Wand befreit auf uns hielten das Spielgeschehen über die gesamte Satzdauer ziemlich ausgeglichen. Trotzdem war es schlussendlich der TSV Jona, welcher auch in diesem Satz mit 11:8 die Oberhand behielt und sich verdient die Broncemedaille umhängen lassen durfte. Es ist dies nach 2011 die zweite bronzene Auszeichnung und gleichzeitig die 13. Medaille in ununterbrochener Reihenfolge in den vergangenen Jahren. Die Spielerinnen legen nun eine mehr als einmonatige Pause ein, ehe sie Ende Oktober mit dem Aufbautraining für die anstehende Hallenmeisterschaft beginnen, zu der sie ja bekanntlich als Titelverteidiger antreten.
Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Janine Brandenberger, Selina Danuser, Ramona Kropf, Simona Kropf, Anina Schluep, Anina Taverna, Celina Traxler, Romano Colombi (Coach), Jacqueline Merk (Betreuerin)