,

Frauen 1: NLA 2023 - Bericht 4. Runde: Jonerinnen übernehmen die Tabellenspitze mit zwei Siegen

Im Rahmen ihrer einzigen NLA-Heimrunde traf das Frauen-Fanionteam des TSV Jona in seinen ersten Rückrundenpartien auf Schlieren und Diepoldsau. Nach einem ungefährdeten Auftakterfolg gegen die Zürcherinnen kam es zum Aufeinandertreffen mit dem Titelverteidiger. Dabei erkämpften sich die Jonerinnen einen knappen Fünf-Satz-Erfolg und damit einhergehend erstmalig die Tabellenführung.

4. Runde (Jona)

TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren 3:1 (11:8/11:2/9:11/11:7)
TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau 3:2 (11:7/11:6/8:11/7:11/14:12)

Erfolg über Schlieren bringt definitive Teilnahme am Final-Event

Vor heimischem Publikum startete man als Favorit in das erste Spiel gegen den Vorrundenfünften aus Schlieren. Nach ausgeglichener Startphase waren es die Jonerinnen, welche sich beim Stand von 4:4 mit drei Punkten in Serie leicht absetzen konnten. Dieser Vorsprung konnte bis zum 11:8-Satzgewinn verwaltet werden. Nach einem mehr als deutlichen 11:2 im zweiten Teilabschnitt wurde das Spiel wieder ausgeglichener. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten und stärker werdender Zürcherinnen ging der dritte Satz mit 9:11 nicht ganz unverdient an Schlieren. Jona reagierte aber stark, konnte im vierten Abschnitt früh vorlegen und den Satz sowie das Spiel letztlich ungefährdet mit 3:1 nach Hause bringen.

Fünf-Satz-Krimi gegen den Meister bei brütender Hitze

Ungleich schwieriger gestaltete sich die Ausgangslage vor dem zweiten Spiel, bei welchem die Titelverteidigerinnen aus Diepoldsau auf die Gastgeberinnen warteten. Bereits vor dem Spiel war klar, dass wohl nur der Sieger dieses Direktvergleichs noch realistische Chancen auf den Qualifikationssieg haben wird. Entsprechend motiviert startete man in den ersten Satz, in welchem man einen anfänglichen 3:5-Rückstand mittels einer kompakten Defensivleistung in einen 11:7-Satzgewinn drehen konnte. Der zweite Abschnitt verlief ähnlich, Jona dominierte das Spielgeschehen und ging folgerichtig mit 2:0-Sätzen in Führung. Ab dem dritten Satz kam der SVD Diepoldsau merklich besser ins Spiel, hielt defensiv stark dagegen und punktete in der Offensive vermehrt im Joner Halbfeld. Zudem machten sich auch die hochsommerlichen Temparaturen von beinahe 30 Grad bemerkbar, sodass sich vermehrt Unkonzentriertheiten bei den Frauen vom Obersee bemerkbar machten. Meister Diepoldsau glich infolgedessen in Sätzen zum 2:2 aus und ein fünfter Entscheidungssatz musste her. Auch in diesem waren es die Rheintalerinnen, welche zum bis zum 6:9 aus Joner Sicht vorlegen konnten. Aufgeben war jedoch keine Option für den TSV Jona und mit viel Kampf sowie einer starken Serviceleistung gelang es den Jonerinnen, den Satz zum umjubelten 14:12 zu drehen und somit das Spiel mit 3:2 in Sätzen für sich zu entscheiden.

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Janine Brandenberger, Simona Kropf, Jacqueline Merk (verletzt), Anina Schluep, Anina Taverna, Celina Traxler, Romano Colombi (Coach)