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Frauen 1: NLA 2025 - Bericht 4. Runde: Mit Rumpfteam in Richtung Final-Event

Die Vorgabe für die letzte Qualifikationsrunde vor der rund zweimonatigen Sommerpause war aus Joner Sicht klar:» Verlieren verboten» im Direktduell gegen Schlieren. Nachdem man sich Meister Diepoldsau zunächst geschlagen geben musste, zeigten die Jonerinnen eine gegenüber dem letzten Durchgang deutlich verbesserte sowie engagiertere Leistung und bezwangen Schlieren verdient mit 3:0. Damit sicherte man sich im Kampf um den letzten Platz beim Final4 den eigenen Startplatz.

4. Runde (Kreuzlingen)

TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau 0:3 (5:11/14:15/6:11)
TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren 3:0 (11:9/11:6/11:9)

Allerdings hatten die Jonerinnen frühmorgens erst einmal die Schocknachricht ihrer Angreiferin Celina Traxler zu verdauen, dass sie für diese wichtige und vorentscheidende Runde krankheitsbedingt Forfait geben musste. Somit stand dem Coaching-Team lediglich noch das Minimum von 5 Spielerinnen zur Verfügung, was auch im taktischen Bereich im Voraus eine grosse Hypothek darstellte.

Keine grossen Erwartungen aus Joner Sicht bestanden angesichts des personellen Notstands in der ersten Partie gegen Titelverteidiger Diepoldsau. Kräfte schonen und sich optimal vorbereiten für die zweite, vorentscheidende Partie gegen Schlieren hiess die Devise. Nach dem verlorenen Startsatz mit 5:11 spielten die Jonerinnen keck mit dem Gegner mit und brachten die Rheininslerinnen im zweiten Satz an den Rand eines Satzverlustes. Der zweite Satz ging in die Verlängerung und endete schlussendlich mit dem knappsten aller Resultate 14:15 zugunsten von Diepoldsau. Der Fahrplan von Jona stimmte, wenngleich auch der dritte Satz mit 6:11 den Konkurrentinnen überlassen werden musste.

Nun galt die vollste Konzentration auf die Partie gegen die Zürcherinnen aus Schlieren, welche Jona in der Hinrunde am Rande einer Niederlage hatten und man am Ende erst nach grosser Gegenwehr doch noch mit 3:2 gewinnen konnte. Dieses Mal war es jedoch Jona, welches optimal eingestellt das Spieldiktat gleich an sich riss und den so wichtigen ersten Satz mit 11:9 für sich entschied. Damit war der Widerstand des Gegners bereits gebrochen und aus einer soliden und sicheren Abwehr konnte Jona die Punkte zum nächsten Satzgewinn mit 11:6 buchen. Die Überlegenheit der Jonerinnen hielt auch zu Beginn des dritten Satzes, ehe die komfortable 4:1 Führung wieder hergegeben werden musste und es plötzlich 5:4 für Schlieren stand. Doch Jonas Kämpferherz ergänzt durch die langjährige Routine brachte die Spielerinnen vom Zürichsee wieder auf die Siegerstrasse und mit 11:9 ging auch dieser Satz zum vielumjubelten Sieg an den TSV Jona.

Somit geht der TSV Jona mit einem Vierpunktevorsprung auf Schlieren in die Sommerpause und darf vor den beiden letzten Qualispielen ohne überheblich zu wirken, bereits die Teilnahme am Final-Event von anfangs September in Oberentfelden ins Auge fassen.

Im Einsatz: Tina Baumann, Janine Brandenberger, Selina Danuser (Captain), Naima Gnädinger, Livia Helbling (abwesend), Ramona Kropf, Nicole Münzing (abwesend), Celina Traxler (krank), Natalie Berchtold (Betreuerin), Charly Raymann (Coach), Elmar Danuser (Assistenz-Coach)