Frauen 1: NLA 2025 - Vorschau Saison: Final4-Qualifikation als Ziel trotz Absenzen
Nach der mit dem Gewinn des Vizemeistertitels durchwegs erfolgreichen Hallensaison besteht der Kader des Joner Frauen-Fanionteams prinzipiell aus den gleichen Spielerinnen wie im Winter. Einzig die beiden Stammkräfte Natalie Berchtold und Nicole Münzing stehen aus beruflichen und privaten Gründen diese Feldsaison nur sporadisch bzw. vereinzelt zur Verfügung. Dennoch verfügt der TSV Jona mit seinen zahlreichen ehemaligen Nationalspielerinnen über ein qualitatives und routiniertes Kader mit dem man im nationalen Ligabetrieb mehr als konkurrenzfähig sein wird. Zudem bietet sich aufgrund der Absenzen die Gelegenheit anderen Spielerinnen vermehr Spielzeit sowie Verantwortung zu übertragen. Folgerichtig schätzt man selber die Chancen auf eine Medaille als realistisch ein und ist gewillt dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.
Anders als in der vergangenen Feldsaison kann dieses Jahr keines der sechs Teams absteigen da Swiss Faustball entschieden hat die Nationalliga A der Frauen um eine siebte Mannschaft aufzustocken. Titelverteidiger Diepoldsau scheint auch dieses Jahr der meist genannte Topfavorit zu sein. Dahinter tummeln sich die üblichen Herausforderer um Vizemeister Kreuzlingen, Elgg-Ettenhausen und natürlich Jona. Schlieren und Neuendorf werden eher nur Aussenseiterchancen zugetraut aber die beiden Teams werden alles daran setzen die etablierten Platzhirsche zu ärgern. Der bestehende Spielmodus bleibt unverändert und alle sechs NLA-Teams spielen in insgesamt fünf Qualifikationsrunden jeweils zweimal in Hin- und Rückspiel gegeneinander.