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Frauen 1: NLA 2022/23 - Bericht 3. Runde

Souveräner Auftritt der Jonerinnen zum Abschluss der Qualifikation in der laufenden Hallenmeisterschaft. Mit zwei klaren 3:0 Siegen gegen Hochdorf und Neuendorf beendet der TSV Jona wie im vergangenen Jahr die Qualifikationsphase ungeschlagen auf der Poleposition und hat damit für den Finalevent von Mitte Oktober mit der Halbfinalqualifikation das Minimalziel erreicht.

3. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona 1 - Audacia Hochdorf 3:0 (13:11/11:5/11:7)
TSV Jona 1 - FB Neuendorf 3:0 (11:4/11:5/11:6)

Harziger Start

Obwohl die Favoritenrolle in der Auftaktpartie gegen Hochdorf klar beim Team von Romano Colombi lag, tat sich die Equipe vom Zürichsee schwer, ins Spiel zu finden. Nachdem die Luzernerinnen beim Stande von 8:10 insgesamt zwei Satzbälle in Folge abwehrten, standen die Jonerinnen ihrerseits plötzlich einem Satzball von Hochdorf gegenüber. Nicht zuletzt dank ihrer Routine gelang es jedoch, diesen abzuwehren und auch gleich die nächsten Punkte zum Satzgewinn mit 13:11 zu buchen. Damit war der Widerstand von Hochdorf bereits gebrochen und Joner hatte in der Folge leichtes Spiel, die nächsten beiden Sätze in nur insgesamt 17 Minuten mit 11:5 und 11:7 zu gewinnen. In dieser Partie konnte Coach Romano Colombi sämtliche sieben Kaderspielerinnen einsetzen.

Machtdemonstration gegen Neuendorf

Nach einer gut zweistündigen Pause stand für Jona die nächste und letzte Partie der Qualifikationsphase gegen Neuendorf an. Die Solothurnerinnen liebäugelten für dieses Spiel immer noch mit dem Erreichen des letzten Finalrundenplatzes und hätten dazu zwei Satzgewinne benötigt, um das junge Team von Elgg doch noch aus dem Finalpool zu werfen. Im Gegensatz zur Auftaktpartie gelang dem TSV Jona jedoch ein Start nach Mass und sie dominierten den Gegner nach Belieben. Aus einer gesicherten Abwehr und geschickten Angaben konnte Angreiferin Celina Traxler mal für mal optimal lanciert werden, sodass der erste Satz mit 11:4 klar zu Gunsten des TSV Jona ging. Auch im zweiten Satz waren die Jonerinnen jederzeit Herr der Lage und liessen Neuendorf auch in diesem mit 11:5 keine Chance. Und auch für den dritten Satz setzten die Jonerinnen ihre Dominanz fort und zeigten Faustball wie aus einem Guss. Der schlussendlich ebenfalls deutliche Satzgewinn mit 11:6 war nur die logische Folge für den damit ungeschlagenen Qualifikationssieger.

Im Halbfinal von Mitte Februar heisst der Gegner Elgg. In dieser Partie gegen die ambitionierten Zürcherinnen möchten die Joner die erneute Finalqualifikation schaffen, wobei die Jonerinnen gewarnt sein dürften, mussten sie doch in der Qualifikation gegen diesen Gegner gar einen Matchball abwehren. Doch der TSV Jona möchte natürlich mehr, und nicht nur den Final erreichen, sondern in diesem voraussichtlich gegen Titelverteidiger Diepoldsau für die knappe Finalniederlage vom vergangenen Jahr erfolgreich Revanche nehmen.

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (C), Janine Brandenberger, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jacqueline Merk, Anina Schluep, Celina Traxler, Romano Colombi (Coach)