Männer 1: NLA 2022/23 - Vorschau 1. & 2. Runde
Für den TSV Jona ist der NLA-Abstieg in der vergangenen Feldsaison eine Chance für einen grundlegenden Neuanfang. Mit Mischa Stoob und Finn Manhart sind zwei junge, talentierte Spieler aus der zweiten und dritten Mannschaft neu zum Fanion-Team von Trainer Stefan Helbling gestossen. Zudem feiert mit Yanick Landolt ein lange verletzter Leistungsträger, welcher neu auch das Amt des Captains übernimmt, sein Comeback in der höchsten Schweizer Liga. Wie im vergangenen Jahr startet die neue Hallensaison bereits mit einer Doppelrunde und insgesamt vier Partien für die teilnehmenden Mannschaften. Dementsprechend schnell wird die neue Meisterschaft lanciert und bereits nach dem ersten Wochenende wissen alle Teams wo sie im Vergleich zur Konkurrenz stehen.
Zum Auftakt der Doppelrunde trifft das neu formierte Joner Team am Samstag in Aadorf einerseits auf den SVD Diepoldsau und andererseits auf die Titelverteidiger des STV Oberentfelden. Auch in dieser Saison zählen beide Teams zu den meistgenannten Titelanwärtern und dementsprechend ist im Vorfeld die Rollenverteilung klar definiert. Diese beiden Partien werden somit ein erster Gradmesser für den TSV Jona sein, was für das jung, neuformierte e Team in dieser Saison möglich sein wird.
Am Sonntag stehen dann bereits die nächsten beiden Spiele auf dem Programm. Auch in der zweiten Runde reisen die Joner zu einem Auswärtsspieltag und treffen in Widnau auf die FG Rickenbach-Wilen sowie den Gastgeber, Faustball Widnau, welcher sich vor knapp zwei Monaten den Titel des Schweizer Feldmeisters sichern konnte. Diese beiden Partien könnten für den weiteren Saisonverlauf bereits von äusserster Wichtigkeit sein, denn zum Einen befindet sich auch Widnau nach personellen Veränderungen und Rücktritten im Umbruch und zum Anderen gilt gerade der Vergleich mit Rickenbach-Wilen nach weitläufigen Einschätzungen bereits als vorentscheidendes Duell im potenziellen Abstiegskampf. Obwohl in der Rolle Aussenseiters ist gewillt man beim TSV Jona gewillt das Beste aus dieser Ausgangslage zu machen und strebt die ersten Satz- und Punktgewinne an. Dies ist das festgelegte Ziel der Mannschaft um einer ähnlichen Negativspirale wie in der vergangenen Feldsaison im Idealfall frühstmöglich aus dem Weg zu gehen.
Die Mannschaft hofft, dass möglichst zahlreiche Fans den Weg nach Aadorf bzw. nach Widnau finden werden, um die Mannschaft entsprechend anzufeuern. Am Samstag startet die Runde in Aadorf bereits um 11.00 Uhr und in Widnau am Sonntag geht es um 12.00 Uhr los.