Männer 1: NLA 2026 - Bericht 7. Runde: Jona mit zweitem Saisonsieg aber verpasster Chance auf Vollrunde
7. Runde (Ettenhausen)
| TSV Jona 1 - FG Rickenbach-Wilen | 3:0 | (12:10/11:8/11:4) |
| TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen | 1:3 | (6:11/10:12/11:8/10:12) |
Trotz der Niederlage in der zweiten Tagespartie nimmt der TSV Jona wichtige zwei Punkte mit aus dem Thurgau und verdrängt damit die Tabellennachbarn aus Diepoldsau wieder auf den letzten Platz. Der Erfolg über Rickenbach-Wilen war umso wichtiger weil Diepoldsau gegen genau den gleichen Gegner mit einem etwas unerwarteten Erfolg vorlegen konnte und die Joner unter Zugzwang brachten. Wegen des deutlich besseren Satzverhältnisses liegen die Joner nun eine Runde vor Ende der diesjährigen NLA-Qualifikationsphase auf dem 8. Platz, punktgleich mit den Rheintalern. Die letzten beiden Meisterschaftsspiele in einer Woche werden somit darüber entscheiden ob Jona oder Diepoldsau in die Barrage muss.
Überragende Service-Leistung als Grundlage für Sieg
Der Start in die Partie verlief äusserst ausgeglichen und beide Teams schenkten sich in langen, umkämpften Ballwechseln nichts. Nach einer intensiven Spieldauer von über 18 Minuten bewies der TSV Jona am zum Ende des ersten Satzes die besseren Nerven und sicherte sich den hart umkämpften Durchgang knapp mit 12:10. Mit der Satzführung im Rücken agierte Jona im zweiten Durchgang noch selbstbewusster. Trotz Gegenwehr von Rickenbach-Wilen und taktischen Wechseln in der Offensive setzte sich die Klasse der Joner in den entscheidenden Momenten durch. Mit drei Punkten in Folge machten sie den Sack zum 11:8 zu. Im dritten Teilabschnitt war der Widerstand der Thurgauer schliesslich gebrochen. Der TSV Jona dominierte das Geschehen von Beginn an und liess dem Gegner kaum noch Chancen. Nach einer kurzen Satzdauer von gerade einmal 12 Minuten verwandelte Jona nach 45 Minuten den dritten Matchball zum deutlichen 11:4 Endstand.
Erneut verpasste Chancen gegen den Titelverteidiger
Die FG Elgg-Ettenhausen erwischte den deutlich besseren Start in die letze Partie des Tages. Während die Gastgeber konsequent punkteten, fand Jona noch nicht optimal ins Spiel und produzierte zu viele Eigenfehler. Elgg-Ettenhausen zog rasch davon und sicherte sich den ersten Durchgang nach gut 15 Minuten relativ deutlich mit 6:11. Im zweiten Durchgang fingen sich die Joner und hielten besser dagegen. Es entwickelte sich ein packender Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem Jona beim Stand von 10:9 zum ersten Satzball kam. Leider fehlte es den Jonern in dieser Phase an Abgeklärtheit und am letzten Quäntchen Glück, sodass auch dieser Satz knapp mit 10:12 an das Heimteam ging. Mit dem Rücken zur Wand bewies die Mannschaft jedoch Moral und liess sich nicht unterkriegen. Jona übernahm ab Satzmitte das Kommando, und lag stets in Führung. Auch nach einem Timeout blieben die Joner cool und brachten den Satz verdient mit 11:8 nach Hause und verkürzten damit auf 1:2. Im vierten Abschnitt mobilisierte der TSV Jona noch einmal alle Kräfte, um den Entscheidungssatz zu erzwingen. Das Spiel stand auf Messers Schneide und blieb bis zum 10:10 völlig offen, nachdem sich Jona bei einen Satzball mit einem Eigenfehler selbst bestrafte. In den entscheidenden Sekunden bewies Elgg-Ettenhausen die etwas besseren Nerven, holte die letzten zwei Punkte zum 10:12 und besiegelte damit die knappe 1:3-Niederlage für Jona.
Im Einsatz: Cyrill Hagen, Linus Högger (abwesend), Yanick Landolt, Finn Manhart, Jens Manhart (C), Eric Martig, Kevin Parkel, Nico Schluep, Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)