,

Männer 1: NLA 2026 - Bericht 6. Runde: Dämpfer mit zwei klare Niederlagen in Oberentfelden

Am vergangenen Samstag stand für die Faustballer des TSV Jona die sechste NLA-Meisterschaftsrunde auf dem Programm. Auswärts in Oberentfelden wollte das Team wichtige Punkte für den Ligaerhalt einfahren, doch gegen die beiden Hochkaräter vom  STV Oberentfelden und FB Neuendorf musste man sich jeweils glatt mit 0:3-Sätzen geschlagen geben.

6. Runde (Oberentfelden)

TSV Jona 1 - STV Oberentfelden 0:3 (5:11/9:11/5:11)
TSV Jona 1 - FB Neuendorf 0:3 (7:11/5:11/4:11)

Mit den zwei herben 0:3-Niederlagen im Gepäck bleibt beim TSV Jona etwas das Gefühl zurück an diesem Auswärtsspieltag zu sehr unter den eigenen Möglichkeiten agiert zu haben. Ursprünglich hatten sich die Joner Herren doch etwas mehr Hoffnungen auf weitere Satzgewinne bzw. gar eine Chancen für Punkte gemacht. In der Tabelle verbleibt man weiterhin auf dem vorletzten Rang da auch Diepoldsau nicht punkten konnte. Allerdings sind Rickenbach-Wilen sowie Widnau mit weiteren Siegen nun soweit enteilt das die Frage des Klassenerhalts nun definitv zwischen Jona und Diepoldau im Fernduell geklärt werden wird.

Chancenlos gegen ein abgeklärtes Heimteam
In der ersten Begegnung traf der TSV Jona direkt auf den Gastgeber STV Oberentfelden. Von Beginn an machten die Aargauer den wacheren Eindruck. Jona bekundete im ersten Satz Mühe, eine stabile Defensive aufzubauen, wodurch die eigenen Angreifer nicht wunschgemäss in Szene gesetzt werden konnten. Oberentfelden nutzte diese Unkonzentriertheiten eiskalt aus. Im zweiten Satz zeigte der TSV Jona die beste Phase des Tages, in welcher sie bis zum Spielstand von 7:5 führten. Gegen Ende des Satzes fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück in den entscheidenden Situationen, sodass auch dieser Durchgang knapp an die Hausherren ging. Im dritten Satz dominierte Oberentfelden das Geschehen wieder spürbar, während bei Jona die Eigenfehlerquote anstieg. Mit 0:3-Sätzen musste man sich letztlich geschlagen geben.

Neuendorf erweist sich als zu hohe Hürde
Nach einer kurzen Verschnaufpause wartete mit FB Neuendorf der nächste Brocken. Die Hoffnung, die Fehler aus dem ersten Spiel abzustellen, erfüllte sich nicht. Neuendorf startete furios und setzte die Joner Defensive von der ersten Sekunde an unter enormen Druck und gewann den ersten Satz mit 7:11 klar. Auch in den Durchgängen zwei und drei bot sich ein ähnliches Bild. Zwar blitzte das spielerische Potenzial des TSV Jona immer wieder auf, doch fehlte es an der nötigen Konstanz, um die kompakt stehenden Neuendorfer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die Gegner agierten äusserst routiniert und brachten das Spiel souverän in drei Sätzen nach Hause.

Im Einsatz: Cyrill Hagen, Linus Högger (abwesend), Yanick Landolt, Finn Manhart, Jens Manhart (C), Eric Martig, Kevin Parkel, Nico Schluep, Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)