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Frauen 1: NLA 2026 - Bericht 3. Runde: Verletzungspech bleibt den Jonerinnen treu

An der dritten NLA-Qualifikationsrunde in Diepoldsau mussten die Jonerinnen verletzungsbedingt auf mittlerweile drei Leistungsträgerinnen verzichten und standen dementsprechend vor einer grossen Herausforderung. Leider musste man sich bei hochsommerlichen Temperaturen sowohl Tabellenführer Kreuzlingen als auch Verfolger Elgg-Ettenhausen geschlagen geben.

3. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona 1 - Faustball Satus Kreuzlingen 0:3 (8:11/3:11/9:11)
TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen 1:3 (3:11/7:11/11:8/10:12)

Als wäre der verletzungsbedingte Ausfall von Angreiferin Adela Lang und Abwehrspielerin Tina Baumann für die gesamte Qualifikationsrunde nicht schon genug, schlug die «Verletzungshexe» in diesen Tagen bei den Jonerinnen nochmals heftig zu: Für den dritten Qualidurchgang fiel nun auch Angreiferin Celina Traxler aus, sodass für die beiden Spiele gegen Kreuzlingen und Elgg-Ettenhausen nur noch ein Rumpfteam mit sechs Spielerinnen zur Verfügung stand. Das Verletzungen offenbar in diesem Jahr ein treuer Begleiter des TSV Jona sein sollen, verdeutlich zudem der Umstand, dass Trainer Oli Lang, welcher erstmals die Jonerinnen betreute, sich am Samstag beim Faustball spielen ebenfalls verletzte und das Team nur an Stöcken unterstützen konnte.

Gut gekämpft aber auf verlorenem Posten gegen Leaderinnen
Trotz dieser widerlichen Umstände startete Jona mit grossem Kampfgeist und der Gewissheit, dass gegen den ungeschlagenen Leader Kreuzlingen wohl nichts zu gewinnen war, mutig in die Partie. Und zu ihrem eigenen Erstaunen gelang es ihnen, gut mitzuhalten. Insbesondere die Sätze ein und drei gestalteten sich sehr ausgeglichen und endeten jeweils äusserst knapp mit jeweils 9:11 zugunsten der Thurgauerinnen. Nur der mittlere Satz missriet mit 3:11 ziemlich. Vorallem in dritten Satz führte Jona sogar mit 8:4 und liebäugelte gar mit einem wichtigen Satzgewinn. Doch schlussendlich mussten sie die Überlegenheit von Kreuzlingen anerkennen und die Partie trotz sehr ansprechender Leistung mit 0:3 abgeben.

ABCDE
Das Hauptaugenmerk im dritten Qualifikationsdurchgang lag in der gleich folgenden Partie gegen das junge Team aus Elgg-Ettenhausen, einem direkten Gegner im Kampf um einen Finalrundenplatz. Allerdings missriet den Spielerinnen von Trainer Oli Lang der Start in dieses Spiel völlig und sie mussten mit 3:11 einen empfindlichen Satzverlust hinnehmen. Etwas besser verlief der nächste Teilabschnitt, wobei auch in diesem Jona ständig in Rückstand lag und diesen mit 7:11 ebenfalls den Zürcherinnen überlassen musste. Aber Jona gab sich noch nicht geschlagen und entschied den nächsten Satz mit 11:8 für sich, womit sie ins Spiel zurück fanden. Man dachte nun, dass Jona das Momentum auf seine Seite gezwungen zu haben schien, denn der Satz begann vorerst bis zum 4:4 sehr ausgeglichen, ehe die Elggerinnen mit drei Punkten in Serie vermeintlich vorentscheidend in Führung gingen. Diesen Vorsprung baute Elgg gar bis zum 5:9 aus, ehe den Jonerinnen eine beeindruckende Aufholjagd gelang und es plötzlich unentschieden 9:9 lautete. Leider blieb ihr Kampfgeist nicht belohnt, denn nach abgewehrtem Matchball und erneutem Ausgleich zum 10:10 buchte Elgg die nächsten beiden Punkte zum Satz- und Spielgewinn mit 12:14. Dies war gleichbedeutend mit einer bitteren 1:3-Niederlage.

Im Einsatz: Tina Baumann (verletzt), Natalie Berchtold, Janine Brandenberger, Selina Danuser (C), Livia Helbling, Ramona Kropf, Adéla Lang (verletzt), Markéta Lang, Celina Traxler (verletzt), Oli Lang (Trainer/Coach)