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Männer 1: NLA 2026 - Bericht 4. Runde: Hinrunde endet für Jona punktelos

Zum Abschluss der Hinrunde traf der TSV Jona auf die beiden Mannschaften aus dem heimischen Affeltrangen und Widnau. Nachdem die ersten sechs Spiele allesamt verloren gingen, war das Ziel von Beginn weg klar, es mussten endlich Punkte her. Nach grossem Kampf im ersten Spiel (2:3) und fehlender Konstanz in der zweiten Partie (0:3), wartet das Team von Stefan Helbling leider weiterhin auf ein Erfolgserlebnis und steht nach der Hälfe der Feldsaison punktelos auf dem letzten Rang.

4. Runde (Affeltrangen)

TSV Jona 1 - STV Affeltrangen 2:3 (11:13/11:7/7:11/11:8/5:11)
TSV Jona 1 - Faustball Widnau 0:3 (9:11/7:11/3:11)

Für den TSV Jona gilt es nun, diese Lehrstunde zum Abschluss der Hinrunde schnell abzuhaken, die Schwächen im eigenen Spielaufbau gründlich zu analysieren um im nächsten Ernstkampf mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hoffentlich eine Reaktion zu zeigen. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt dabei jedoch nicht denn die erste Runde im Schweizer Cup gegen Dägerlen (1. Liga Ost) steht auf dem Programm, bevor es in einer Woche im heimischen Grünfeld bereits zum Auftakt der NLA-Rückrunde kommt.

Erneuter Fünf-Sätzer ohne Fortune für Joner
Das Gastspiel beim STV Affeltrangen entwickelte sich von der ersten Minute an zu der erwartet schweren und Angesicht der hohen Temperaturen physischen Angelegenheit. Vor der Kulisse der thurgauischen Gastgeber geriet der TSV Jona im ersten Durchgang zunächst unter Druck. Obwohl sich das Team nach einem taktischen Timeout beim Stand von 8:9 wieder herankämpfte und sogar zu einem Satzball kam, fehlte in den entscheidenden Momenten das nötige Wettkampfglück, sodass der erste Satz hauchdünn mit 11:13 verloren ging. Die Mannschaft zeigte jedoch die richtige Reaktion. Mit stabilerer Defensive und wirkungsvollem Service übernahm Jona im zweiten Satz das Kommando und auch von einer kurzen Drangphase der Hausherren liess man sich nicht beirren und brachte den Satz sicher mit 11:7 nach Hause. Nachdem der dritte Durchgang aufgrund einer fehlerfreien Serviceleistung von Affeltrangen wieder mit 7:11 verloren ging, stand Jona im vierten Satz mit dem Rücken zur Wand. Hier bewies das Team echten Charakter. Ein Wechsel im Angriff brachte neuen Schwung ins Spiel, wodurch Jona permanent in Führung lag und sich auch durch gegnerische Unterbrechungen nicht aus dem Konzept bringen liess. Der verdiente Lohn war der 11:8-Satzgewinn und der damit verbundene Ausgleich zum 2:2. Im alles entscheidenden fünften Satz riss der Faden dann leider etwas ab. Ein unglücklicher Fehlstart und die kaltblütige Effizienz von Affeltrangen sorgten schnell für einen uneinholbaren Rückstand, den Jona trotz eines frühen Timeouts nicht mehr korrigieren konnte. Am Ende stand nach über 72 Minuten Spielzeit eine bittere 2:3-Niederlage (5:11 im letzten Satz) zu Buche. Die Partie zeigt das Potential des Teams, deckt aber auch Phasen fehlender Konstanz auf, an der es bereits seit Saisonbeginn mangelt.

Chancenlos im so wichtigen Keller-Direkt-Duell
In der zweiten Begegnung der vierten NLA-Qualifikationsrunde traf der TSV Jona auf Faustball Widnau und erlebte ein Spiel zum Vergessen. Bei heissen äusseren Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und einem trockenen Rasenterrain fand die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Spiel aus der ersten Partie von zuvor zurück. Der erste Durchgang verlief dabei noch am ausgeglichensten. Jona versuchte, dem starken Widnauer Angriff um Routinier Jan Meier entgegenzuhalten, und hielt das Geschehen bis zu einem Timeout beim Stand von 4:6 offen. In der entscheidenden Satzphase agierten die Rheintaler am Service jedoch eine Spur abgeklärter und sicherten sich den Satz knapp mit 9:11. Was danach folgte, war aus Sicht von Jona leider ein kollektiver Einbruch, bei dem man sich mit fehlerhaftem Angriff und ungenügenden Zuspielen selbst schlug. Auch die Impulse in Form von personellen Wechseln zum Start des zweiten Satzes brachte keine Besserung und Widnau zog unbeeindruckt mit druckvollen Bällen schnell auf 2:5 davon. Auch die darauffolgende Auszeit verpuffte, und der Satz ging ohne Diskussion mit 7:11 an den Gegner. Im dritten Durchgang kam es schliesslich zur Resignation. Widnau erwischte einen absoluten Traumstart, während bei Jona in der Defensive jeglicher Zugriff verloren ging. Weder ein frühes Timeout beim Stand von 1:5 noch ein weiterer Wechsel beim Stand von 1:9 konnten den Spielfluss des Gegners brechen oder die eigenen Eigenfehler minimieren. Nahezu fehlerfrei spulte Widnau sein Programm ab und kantert Jona in diesem letzten Satz mit 3:11 nieder. Nach nur 37 Minuten war die klare 0:3-Niederlage besiegelt.

Im Einsatz: Cyrill Hagen, Linus Högger (abwesend), Yanick Landolt, Finn Manhart, Jens Manhart (C), Eric Martig, Kevin Parkel, Nico Schluep, Mischa Stoob, Stefan Helbling (Coach)