Frauen 1: NLA 2026 - Bericht 2. Runde: Jonerinnen verlieren Spitzenkampf
2. Runde (Schlieren)
| TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau | 0:3 | (9:11/12:14/8:11) |
| TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren | 3:0 | (11:6/11:5/12:10) |
Nach dieser ersten Saisonniederlage klassiert man sich derzeit punktgleich mit Diepoldsau auf dem dritten Tabellenrang hinter den weiterhin noch ungeschlagenen Leaderinnen aus Kreuzlingen. Die Verfolger aus Elgg-Ettehausen sowie Schlieren haben bereits beide jeweils drei Saisonniederlagen zu Buche stehen, weshalb Jona sich weiterhin gemäss Plan positioniert. In knapp drei Wochen geht es dann mit dem Meistershcaftsbetrieb in der Nationalliga A weiter.
Spitzenkampf auf hohem Niveau
Die Begegnung zwischen Diepoldsau und dem motivierten Team vom oberen Zürichsee hielt, was man sich versprach bzw. erhoffte. Auf noch leicht feuchtem Rasen entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, welche auf beiden Seiten insbesondere durch harte und präzise Angaben dominiert wurde. So war es nicht verwunderlich, dass der Ausgang bis zum Satzende völlig offen blieb. Aber zum Leidwesen der Jonerinnen glückte den Rheininslerinnen das entscheidende Break zum 9:11-Erfolg im Startsatz. Mit dem Wissen, dass vieles gut war im Spiel des TSV Jona, blieb die Begegnung auch im zweiten Satz völlig ausgeglichen und hochspannend. Diesmal ging der Teilabschnitt gar in die Verlängerung, nachdem die Jonerinnen dreimal einen eigenen Satzball hatten, hier jedoch jeweils wuchtige Service-Winner von Diepoldsau hinnehmen mussten. Und ein ebensolcher Angriff entschied schliesslich mit 12:14 den Teilabschnitt zugunsten des Titelverteidigers, womit Jona für den dritten Satz nun tatsächlich mit dem Rücken zur Wand stand. Trotzdem versuchte Jona alles, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, aber die Diepoldsauerinnen zog ihren Plan weiterhoin konsequent durch und entschieden schliesslich auch den dritten Abschnitt mit 8:11 für sich. Die 0:3-Satzniederlage sieht auf den ersten Blick etwas brutal aus, hat aber gezeigt, dass bei etwas mehr Glück das Spiel bzw. vorallem die ersten beiden Sätze auch auf die Seite des Herausforderes hätte kippen können.
Satzverlust trotz Unkonzetriertheiten vermieden
Die gleich folgende Partie gegen Gastgeber Schlieren war eigentlich eine klare Sache für Jona. Insbesondere deshalb, weil die Zürcherinnen verletzungsbedingt auf ihre Hauptangreiferin verzichten mussten. Trotzdem hielten sie zu Beginn gut mit, allerdings auch bedingt durch zahlreichge Unkontriertheiten im Joner Spiel. Mit 11:6 und 11:5 hatte der TSV Jona den Match jederzeit in Griff. Aber die letzte Konsequenz fehlte im Joner Spiel weiterhin und plötzlich stand es im dritten Satz 9:10 für Schlieren, womit ein ärgerlicher Satzverlust drohte. Nochmals besannen sich die Jonerinnen auf ihre eigenen spielerischen Fähigkeiten und sicherten sich schliesslich doch noch die letzten drei Punktgewinne zum 12:10-Erfolg.
Im Einsatz: Tina Baumann (verletzt), Natalie Berchtold, Janine Brandenberger, Selina Danuser (C), Livia Helbling, Ramona Kropf, Adéla Lang (verletzt), Markéta Lang, Celina Traxler, Charly Raymann (Coach), Elmar Danuser (Assistenz-Coach)