Frauen 1: NLA 2025/26 - Bericht 5. Runde: Qualifikationssieg für Jonas NLA-Faustballerinnen
5. Runde (Kreuzlingen)
| TSV Jona 1 - Faustball Staus Kreuzlingen | 3:2 |
(11:4/8:11/11:3/6:11/12:10) |
| TSV Jona 1 - TV Kirchberg | 3:0 | (11:1/11:9/11:1) |
Rückblickend auf die soeben abgeschlossene Qualifikationsphase können die Jonerinnen mit einigem Selbstvertrauen auf das bevorstehende Final4 blicken. Allerdings erden an diesem Event die Karten neu gemischt und es kommt im Halbfinale zum mit grosser Spannung erwarteten Duell zwischen Diepoldsau und Jona, den beiden Teams, welche die Hallenmeisterschaften in den vergangenen 10 Jahren beherrschten und den Titel jeweils unter sich ausmachten. Die Rheintalerinnen liegen mit sechs Titeln gegenüber Jona leicht im Vorteil doch die Altmeisterinnen vom TSV Jona möchte diese Saison erneut am Thron der jungen Rheintalerinnen rütteln.
Harter Kampf gegen starke Thurgauerinnen
Die Spielerinnen vom Oberen Zürichsee zeigten in der Auftaktpartie gegen Kreuzlingen auf, dass sie auch in diesem Jahr als aussichtsreicher Kandidat zumindest für das Finale sind. Jona startete souverän und überzeugend ins Spiel und entschieden den ersten Satz mit 11:4 klar für sich. Nachdem die Thurgauerinnen die Eigenfehlerquote im zweiten Satz deutlich reduzierten, gelang ihnen folgerichtig auch mit 8:11 der Satzausgleich. Die Jonerinnen fanden im dritten Teilabschnitt nun wieder deutlich besser zu ihrer Spielweise und entschieden diesen Satz erneut klar mit 11:3 zu ihren Gunsten. Allerdings gelang es Kreuzlingen erneut, im folgenden vierten Abschnitt die Jonerinnen in Schach zu halten und erzwangen mit 6:11 doch noch einen Entscheidungssatz. In diesem fünften Satz führte Jona eigentlich mehrheitlich, ehe den Thurgauerinnen beim Stande von 9:7 mit drei Punkten in Serie nicht nur zum Ausgleich gelangten, sondern auch zur erstmaligen Führung, welche gleichzeitig einen gegnerischen Matchball bedeutete. Der TSV Jona wehrte diesen nicht nur erfolgreich ab, sondern buchte anschliessend auch die nächsten beiden Punkte zum schlussendlich verdienten und überzeugenden 3:2-Sieg.
Klare Angelegenheit gegen das Schlusslicht
Anders als im Hinspiel, als man noch einen mehr als unnötigen Satzverlust hinnehmen musste, warf das letzte Spiel gegen den Tabellenletzen Kirchberg keine hohen Wellen. Einzig der zweite Satz gestaltete sich mit 11:9 ausgeglichener bzw. enger, wobei dies durch insgesamt sechs Joner Eigenfehler begünstigt wurde. Die beiden anderen Sätze waren mit jeweils 11:1 hingegen eine mehr als klare Sache für den TSV Jona, womit das Erreichen des Qualifikationssieges erfreuliche Tatsache wurde.
Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold, Janine Brandenberger, Selina Danuser (verletzt), Naima Gnädinger (krank), Livia Helbling (abwesend), Ramona Kropf, Nicole Münzing, Celina Traxler (Captain), Elmar Danuser (Trainer), Charly Raymann (Coach)