Frauen 1: NLA 2025/26 - Bericht 4. Runde: Jonerinnen stossen ins Spitzentrio vor
4. Runde (Burgdorf)
| TSV Jona 1 - FG Elgg-Ettenhausen | 3:2 | (10:12/8:11/11:7/11:7/11:9) |
| TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren | 3:1 | (7:11/11:5/11:1/11:9) |
Aufgrund des Unstandes das alle Spitzenteams ihr vermeintlichen Pflichtaufgaben erfüllten, bleibt die Meisterschaft weiterhin spannend. Elgg-Ettenhausen, Kreuzlingen und Jona sind punktgleich an der Tabellenspitze und kämpfen im Fernduell um den Qualifikationssieg. Parallel dazu duellieren sich Schlieren und Diepoldsau um den letzten Startplatz am Final4. Am Ende könnte sich der angestrebte Erste Rang nach der NLA-Qualifikation jedoch als trügerischer Pyrrhussieg herausstellen, denn am Final-Event winkt dann wahrscheinlich der personell widererstarkte Titelverteidiger Diepoldsau als äußerst unangenehmer Gegner.
Missglückter Start gegen den Tabellenführer
Allerdings missriet den Jonerinnen der Start in die Partie gegen den bisherigen Tabellenführer FG Elgg-Ettenhausen völlig. Nach ausgeglichenem Start schien das Spiel nach "Gusto" der Spielerinnen vom Oberen Zürichsee zu verlaufen, und beim Stande von 10:7 schien der Satz eigentlich gelaufen. Doch die jungen Zürcherinnen holten nicht nur auf, sondern gewannen mit fünf aufeinanderfolgenden Punkten den Satz doch noch irgendwie. Dieser aus Joner Sicht doch etwas überraschende Satzverlust schien Elgg-Ettenhausen noch mehr zu puschen, und die Spielgemeinschaft dominierte auch den zweiten Satz und entschied diesen mit 8:11 zu ihren Gunsten. Und auch zu Beginn des dritten Abschnittes schien die Partie auf die Seite des Tabellenführers zu kippen, ehe Jona mit taktischen und personellen Wechseln das Spiel doch noch rumriss. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd wurde dieser Satz mit 11:7 gewonnen, womit Jona endgültig im Spiel angekommen war. Auch der nächste Teilabschnitt ging ebenfalls mit 11:7 zu Gunsten der Jonerinnen aus, womit beim Satzausgöeich von 2:2 ein fünfter Satz die definitive Entscheidung bringen musste. Und dieser war an Spannung kaum mehr zu überbieten, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen und bis zum 9:9 war jeder Ausgang möglich. Aber die Jonerinnen buchten nun routiniert die beiden letzten Punkte zum nicht unverdienten, aber schlussendllich auch etwas glücklichen Sieg mit 11:9.
Auch gegen Schlieren mit Satzverlust
Auch in die zweite Partie gegen Faustball STV Schlieren starteten die Jonerinnen mehr als verhalten und mussten den ersten Satz mit 7:11 dem Gegner überlassen. Das Coaching-Team war auch in diesem Spiel zu einem personellen Wechsel gezwungen, welcher letztendlich dazu vbeitrug, dass das Joner Spiel deutlich an Intensität zunahm. Die nächsten beiden Teilabschnitte gingen dann auch mit 11:5 und 11:1 klar zugunsten des TSV Jona Faustball. Doch die Zürcherinnen gaben sich noch nicht geschlagen, hielten im vierten Satz lange Zeit mit und Jona sah sich beim Stand von 6:8 mit einem Rückstand konfrontiert. Doch auch hier zeigte Jona letztendlich Moral und zwang die Gegnerinnen mit einem überzeugenden Schlussspurt mit 11:9 doch noch in die Knie.
Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold, Janine Brandenberger, Selina Danuser (verletzt), Naima Gnädinger, Livia Helbling, Ramona Kropf, Celina Traxler (Captain), Elmar Danuser (Trainer), Charly Raymann (Coach)