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Frauen 1: NLA 2025/26 - Bericht 3. Runde: Zwei wichtige Heimsiege für die Jonerinnen in der NLA

Am Sonntag fand in der heimischen Turnhalle Rain die letzte NLA-Qualifikationsrunde dieses Kalenderjahres statt. Jonas Faustballerinnen können ihr Heimrecht erfolgreich nutzen und gewinnen nicht nur das wichtige Direktduell gegen Faustball Satus Kreuzlingen mit 3:1 sondern behalten auch gegen SVD Diepoldsau mit 3:0-Sätzen klar und deutlich die Oberhand.

3. Runde (Jona)

TSV Jona 1 - Faustball Satus Kreuzlingen 3:1 (11:9/8:11/11:9/11:9)
TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau 3:0 (11:5/11:5/11:8)

Nach der nun bevorstehenden Weihnachtspause geht es für Jona erst Ende Januar mit der zweitletzten NLA-Qualifikationsrunde weiter, und die Jonerinnen hoffen, ab dann wieder mit dem vollständigen Kader auf Punktejagd gehen zu können.

Furioser Start Grundlage für Sieg
Gegen das ebenfalls mit Verletzungssorgen geplagte Kreuzlingen startete der TSV Jona furios in die Partie und ging gleich mit 6:0 in Führung. Auch beim Stande von 9:5 schien der Satz eine sichere Sache für Jona zu werden, ehe die Thurgauerinnen mit einer Dreierserie bedrohlich nahe bis zum 8:9 aufholen konnten. Schlussendlich behielt das Team vom oberen Zürichsee das bessere Ende für sich und entschied den für den weiteren Spielverlauf so wichtigen Startsatz mit 11:9 für sich. Auch in den zweiten Satz startete Jona verheissungsvoll, ehe beim 4:1 Zuspielerin Selina Danuser sich am Fuss verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Somit kam Natalie Berchtold nach 10 Monaten, früher als erhofft und geplant, zu ihrem Comeback nach der Babypause. Diese verletzungsbedingte Auswechslung brachte die Jonerinnen kurzzeitig etwas aus dem Tritt und die Partie wogte nun hin und her. Schliesslich musste der Satz jedoch mit 8:11 an Kreuzlingen überlassen werden. Im gleich folgenden Satz waren es jedoch wieder die Spielerinnen vom Zürichsee, die das Geschehen klar beherrschten und vermeintlich vorentscheidend mit 8:2 die Führung an sich rissen. Trotzdem gab sich Kreuzlingen noch lange nicht geschlagen und holte erneut bedrohlich nahe zum 10:9 auf, doch auch in diesem Satz hielten Jonas Nerven und mit einem herrlichen Punkt schloss Celina Traxler den Satz mit 11:9 ab. Auch im vierten Satz wechselte die Führung mehrmals, und die Jonerinnen gerieten gar mit 6:8 in Rückstand. Doch auch in diesem Satz zahlte sich die taktische Aufstellung aus und nach einer grandiosen Dreierserie zur 9:8 Führung gab Jona auch diese nicht mehr ab und buchte mit einem 11:9 nicht nur den Satz-, sondern somit auch den Spielgewinn für sich.

Klare Sache gegen den Titelverteidiger
Auf wenig Widerstand stiess der TSV Jona in der zweiten Partie gegen Titelverteidiger Diepoldsau, welches allerdings auch in dieser Runde nochmals auf seine Hauptangreiferin Tanja Bognar verzichten musste. Die Jonerinnen wurden nach missglücktem Start ihrer Favoritenrolle denn auch vollständig zu recht und beherrschten das Spielgeschehen, dank taktischem Spiel und variabler Aufstellung, jederzeit. Nach den klar gewonnenen ersten beiden Sätzen mit jeweils 11:5 gestaltete sich lediglich der dritte Satz etwas ausgeglichener, allerdings behielt Jona auch in diesem schliesslich mit 11:8 die Oberhand.

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (Comeback), Janine Brandenberger (verletzt), Selina Danuser, Naima Gnädinger, Livia Helbling (abwesend), Ramona Kropf, Celina Traxler, Elmar Danuser (Trainer), Charly Raymann (Coach)