Männer 2: NLB 2025/26 - Bericht 3. Runde: Dezimiertes NLB-Reserveteam verpasst den nächsten Punktgewinn
3. Runde (Winterthur)
| TSV Jona 2 - FG Rickenbach-Wilen | 0:3 | (5:11/6:11/9:11) |
| TSV Jona 2 - FG Elgg-Ettenhausen 2 | 2:3 | (6:11/12:10/12:10/8:11/1:11) |
Am Sonntag fand zudem in Waldkirch auch noch die vierte Qualifikationsrunde in der Nationalliga B Ost statt, jedoch hatte die zweite Joner Herrenmannschaft an dieser Runde spielfrei. Nachdem nun bereits zwei Drittel der diesjährigen Hallenmeisterschaft gespielt worden ist, rangiert Jona 2 mit vier Punkten im Tabellenmittelfeld der Liga. Gerade die beiden Auftakterfolge gegen die direkten Verfolger erweisen sich momentan als extrem wertvoll mit Hinblick auf den angestrebten Klassenerhalt. Die letzten beiden NLB-Qualifikationsrunden finden im neuen Jahr Mitte Januar statt und dort bietet sich die Gelegenheit vor heimischem Publikum wieder Punkte zu sammeln.
Kämpferische Leistung gegen Spielende nicht ausreichend für Überraschung
Aufgrund eines personellen Engpasses im NLA-Fanionteam wurde kurzfristig entschieden, dass Angreifer Cyrill Hagen am Samstag in der Nationalliga A aushelfen sollte, weshalb die Mannschaft von Trainer Christoph Martig mit Nico Schluep nur ein einziger gelernter Angreifer zur Verfügung stand. Da glücklicherweise der WK-Militärdienst von Captain Aron Martig rechtzeitig endete, konnte man personell dennoch flexibler agieren und spielte mit einem defensiven Allrounder auf der Position des eigentlichen Zweitangreifers. Unbeeindruckt von den Voraussetzungen starteten die Joner äusserst motiviert in die erste Partie gegen die FG Rickenbach-Wilen. Nach einer schnellen 4:0-Führung Jonas fanden die favorisierten Thurgauer mit zunehmenden Spielverlauf immer besser in die Partie und folgerichtig gingen die beiden ersten Teilabschnitt mit 5:11und 6:11 an den Konkurrenten. Im dritten Satz lag man schnell mit 2:6 im Hintertreffen aber dank einer kämpferischer Leistung und einigen sehenswerten Ballwechseln kamen die Joner noch einmal auf 9:10 heran. Am Ende reichte die eigene Effizienz im Angriff und die Stabilität in der Abwehr nicht aus, um den Favoriten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das abschliessende 9:11 besiegelte auch im Rückspiel die erneute Drei-Satz-Niederlage gegen Tabellenführer Rickenbach-Wilen.
Verpasste Chancen gegen Elgg-Ettenhausen 2
Im zweiten Spiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn FG Elgg-Ettenhausen 2 entwickelte sich ein deutlich ausgeglicheneres Duell, wobei beide Teams auf soliden Defensivaktionen aufbauten und Probleme hatten in der Offensive die gewünschte Effizienz und Durchschlagskraft zu erzielen. Da beide Mannschaften zunächst nur mit einem gelernten Hauptangreifer antraten, wurde sehr oft taktisch agiert um den gegnerischen Offensivakteur aus dem Spiel zu nehmen. Nach dem anfänglichen 6:11- Satzverlust fand die Joner Mannschaft ab Mitte des zweiten Satzes endlich besser ins Spiel. Beim Stand von 4:8 in Teilabschnitt Nummer Zwei gelang dem TSV Jona ein erfolgreiches Comeback und mit einer 8:2-Punkteserie konnte der 1:1-Satzausgleich realisiert werden. Auch der dritte Satz war erneut umkämpft mit anfänglichen Vorteilen für Elgg-Ettenhausen. Jona gelang es auch dieses Mal Satzbälle abzuwehren und den Spielverlauf zu einem 12:10-Satzerfolg zu drehen. Der vierte Abschnitt war bis zum 7:8 ausgeglichen ehe die FG Elgg-Ettenhausen ihren Joker zog und ihren eigentlichen Hauptangreifer doch noch einwechselte. Dieser Wechsel veränderte vor allem die Dynamik und das Momentum im Leinenspiel zum Nachteil des TSV Jona. Das 8:11 war gleichbedeutend mit dem 2:2-Satzausgleich und im abschliessenden Entscheidungssatz bekam Jona absolut keine Zugriff mehr auf die Partie. Es gelang einfach nicht das eigen Service loszuwerden und Elgg-Ettenhausen punktete nach belieben wodurch das eklatante 1:11-Ergebnis resultierte. Folgerichtig musste Jona eine enge 2:3-Niederlage hinnehmen obwohl in diesem Match theoretisch auch ein eigener Erfolg im Rahmen der Möglichkeiten drin gelegen gewesen wäre.
Im Einsatz: Dennis Gremper, Cyrill Hagen (abwesend, Einsatz in der NLA), Fabian Helbling, Sebastian Kammer, Aron Martig, Alexander Rohrer, Nico Schluep, Christoph Martig (Coach)