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Frauen 1: NLA 2025/26 - Bericht 1. Runde: Verhaltener Start der Joner Faustballerinnen in die Hallenmeisterschaft

Mit einem Sieg und einer unerwarteten Niederlage gelingt den Joner Faustballerinnen der Start in die Hallenmeisterschaft der Nationalliga A nur bedingt. Nach einem überzeugenden Auftaktsieg gegen den heimischen Titelverteidiger Diepoldsau müssen die Jonerinnen in der zweiten Partie gegen Schlieren die Punkte nach einem engen Spiel den Zürcherinnen überlassen.

1. Runde (Diepoldsau)

TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau 3:0 (10:12/11:9/9:11/11:5/9:11)
TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren 2:3 (6:11/2:11/6:11)

Alleiniger Leader nach der ersten Qualifikationsrunde ist Elgg-Ettenhausen, welches als einziges Team zum Saisonauftakt beide Partien gewinnen konnte und somit die Tabellenführung an sich riss. Dahinter folgen Jona sowie ein breites Feld mit Mannschaften die jeweils einen Sieg und Niederlage in die neue Saison gestartet sind. Einzig Aufsteiger Kirchberg verweilt noch ohne Punktgewinn am Tabellenende. Bereits in zwei Wochen geht die Meisterschaft mit der ersten von insgesamt zwei Joner Heimrunden weiter.

Jona mit souveränem Auftakterfolg
Bereits im ersten Spiel der neuen Hallenmeisterschaft trafen die beiden Finalisten des vergangenen Final-Events aufeinander. Allerdings müssen die Rheintalerinnen in der ersten Saisonhälfte auf ihre Topangreiferin Tanja Bognar verzichten, weshalb die Favoritenrolle klar beim TSV Jona lag. Die Spielerinnen vom Oberen Zürichsee rissen das Spieldiktat von Beginn weg klar an sich und dominierten ihre Gegnerinnen in allen Phasen der Partie. Während die Sätze eins und drei jeweils klar mit 11:5 zu Gunsten Jona entschieden wurden, hielt Diepoldsau im mittleren Satz etwas mehr dagegen und konnte bis zum 8:8 Ausgleich mithalten, ehe die Jonerinnen auch diesen Satz mit 11:8 gewannen.

Kämpferisches Schlieren überrascht Jonerinnen in Fünfsätzer
In unveränderter Aufstellung hiess der Gegner in der gleich folgenden Partie Schlieren, welches auf diese Saison einen Trainerwechsel vornahm. Und bereits beim Einspielen wurde klar, dass diese Begegnung nicht zu einem Selbstläufer für den TSV Jona werden würde. Es entwickelte sich eine über die gesamte Spieldauer hinweg sehr ausgeglichene Partie, in welcher vier Sätze jeweils nur mit zwei Punkten Differenz endeten. Dabei verpasste Jona vor allem im ersten Satz die Führung, weil beim Stande von 10:8 zwei eigene Satzbälle nicht verwertet werden konnten und Schlieren mit vier Punkten in Serie das Comeback gelang. Die darauffolgenden zwei Sätze endeten jeweils mit 11:9 für eines der beiden Teams, womit nach drei gespielten Abschnitten Jona mit 1:2-Satzrückstand dem Rücken zur Wand stand. Die drohende Niederlage wendeten die Jonerinnen jedoch mit einem deutlichen 11:5-Satzgewinn ab und erzwangen somit den Entscheidungssatz. In diesem fünften und letzten Teilabschnitt gelang es keinem der beiden Teams, sich vorzeitig entscheidend abzusetzen, und das Pendel konnte auf beide Seiten ausschlagen. Schlussendlich behielten die Zürcherinnen mit zwei aus Joner Sicht nicht zwingenden Punktgewinnen das bessere Ende für sich und sorgten mit dem abschliessenden 9:11 somit für die erste Überraschung der laufenden Meisterschaft.

Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold (abwesend), Janine Brandenberger, Selina Danuser, Naima Gnädinger, Livia Helbling (abwesend), Ramona Kropf, Celina Traxler, Elmar Danuser (Trainer), Charly Raymann (Coach)