Frauen 1: NLA 2026 - Bericht 4. Runde: Jonerinnen machen grossen Schritt in Richtung Final4-Qualifikation
4. Runde (Elgg)
| TSV Jona 1 - SVD Diepoldsau | 0:3 | (5:11/3:11/6:11) |
| TSV Jona 1 - Faustball STV Schlieren | 3:0 | (11:4/11:6/11:7) |
Angesichts der weiterhin engen Personaldecke auf den Angreiferinnenpositionen, musste das Team gleich beim Aufwärmen einen weiteren Dämpfer hinnehmen, indem die einzig verbliebene Angreiferin Janine Brandenberger aufgrund eines plötzlich aufgetretenen Unwohlseins für beide Spiele nicht zur Verfügung stand. Vor dem letzten Spieltag sind die Favoriten um Leader Kreuzlingen sowie Titelverteidiger Diepoldsau bereits fix qualifiziert und Jona hat von den drei verbliebenden Kandidaten die beste Ausgangssituation. Den vierten und letzten Teilnehmerslot werden wenn alles normal läuft die beiden Teams aus Schlieren und Elgg-Ettenhausen in einer Direktbegegnung unter einander ausmachen.
Partie gegen Diepoldsau von vornherein abgeschenkt
Das Hauptaugenmerk galt in dieser Spielrunde ohnehin der Begegnung gegen Schlieren, weshalb man nicht mit hundertprozentigem Elan in die Partie gegen Diepoldsau ging. Trotzdem kämpfte das Team um Coach Oli Lang tapfer gegen den übermächtigen Gegner, musste sich jedoch klar in drei Sätzen (5:11, 3:11, 6:11) geschlagen geben.
Jonerinnen meistern Herausforderung souverän
Vor dieser Partie lag Konkurrent Schlieren in der Tabelle mit nur zwei Punkten Rückstand knapp hinter den Jonerinnen. Zusätzliche Würze kam in die bevorstehende Affiche dadurch das Schlieren in seiner Auftaktpartie mit einem Sieg gegen Diepoldsau für die Sensation sorgte. Dies setzte den TSV Jona zusätzlich unter Druck. Für diese Partie kehrte trotz nach wie vor bestehenden Kniebeschwerden Angreiferin Celina Traxler ins Team zurück und sie konnte, unterstützt aus einer sicheren Abwehr – Abwehrspielerin Tina Baumann feierte nach ihrer Handverletzung ein erfolgreiches Comeback - und dank optimalen Zuspielen den nötigen Druck erzeugen. Jona agierte souverän und war auch taktisch sehr gut von Coach Oli Lang auf den Gegner eingestellt. Der klare Startsatzgewinn mit 11:4 brachte Ruhe ins Team und auch in den beiden folgenden Sätzen beherrschten die Spielerinnen vom oberen Zürichsee den Gegner jederzeit und buchten auch die beiden folgenden Sätze mit 11:6 und 11:7 zu ihren Gunsten.
Im Einsatz: Tina Baumann, Natalie Berchtold, Janine Brandenberger (krank), Selina Danuser (C), Livia Helbling, Ramona Kropf, Adéla Lang (verletzt), Markéta Lang, Celina Traxler, Oli Lang (Trainer/Coach)