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Erfolgreiche Jonerinnen und Joner
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| Hinten vlnr: Philipp Meierhofer, Patrick Kuster, Robert Meierhofer |
Vorne vlnr: Daniela Späni, Janine Stoob, Natalie Berchtold, Celina Traxler
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Die beiden erfolgreichen SWISS-Teams sind heute morgen um kurz nach 6:00 Uhr in Zürich am Flughafen Kloten gelandet. Die Maschine der Swiss, welche im südafrikanischen Johannesburg gestartet war, kam ca. 10 Minuten früher als erwartet an. Doch die zahlreichen Familien- und Vereinsmitglieder sowie weitere Fans mussten sich lange gedulden um die Medaillengewinner begrüssen zu können - es fehlen zahlreiche Koffer und Gepäckstücke, weshalb die Spielerinnen und Spieler knapp eine Stunde am Informationsschlater Formulare ausfüllen mussten. Dabei kehrt ein Grossteil der 80-köpfigen Fangruppe erst morgigen Montag vom Abenteuer Nambia zurück...
Gegen 7:30 Uhr war es dann so weit: Die zwar sehr übermüdeten aber glücklich strahlenden Mitglieder beider Nationalmannschaften passierten die Schranken des Schweizer Zolls und wurden von den knapp 100 Fans und Familienangehörigen mit Fanen und Plakaten empfangen.
Damit endete für die sieben Joner das 17 Tage andauernde Abenter im Südwesten Afrikas, welches gekrönt war durch die 3. Jugendweltmeisterschaft (1. bis 4. Januar) im Namibianischen Swakopmund. Für die beiden SWISS-Teams endeten die Meisterschaften sehr erfolgreich: Die Damen von Coach Adi König gewannen die Bronze-Medaille; das männliche Team von Coach Hanspeter Brigger wurde gar Vizeweltmeister.
Im 7-köpfigen Kader der weiblichen Jugen standen mit Celina Traxler, Daniela Späni, Natalie Berchtold und Janine Stobb gleich vier Jonerinnen aus den erfolgreichen NLA- und NLB-Damenmannschaften des TSV Jona. Währende der WM bekamen die drei Nationalliga A erprobten Spielerinnen wie erwartet hohe Spielanteile und bildeten somit einen wichtigen Grundpfeiler für das erfolgreiche Abschneiden der Schweizer Nationalmannschaft. Aber auch ihre jüngere 15-jährige Vereinskameradin Janine Stoob bekam bei ihrem Debüt im Rahmen einer internationalen Veranstaltung viel Einsatzzeit. Damit hatte die junge Jonerin nicht unbedingt gerechnet, doch sie rechtfertigte das in sie gesetzte Vertrauen mit guten Leistungen. Sie kann sich somit berechtigte Hoffnungen machen auch in Zukunft zum Kreise der weiblichen U18-Nationalmannschaft zählen zu dürfen.
Aber auch die drei Kolleginnen Celina Traxler, Daniela Späni und Natalie Berchtold für die es der letzte Auftritt bei den Juniorinnen war und welche nun altersbedingt ausscheiden, spielten eine gute Weltmeisterschaft. So erfüllte Angreiferin Traxler die in sie gesetzten Erwartungen und trug mit zahlreichen erfolgreichen Offensiv-Aktionen sowie einem guten Service erheblich zum Medaillengewinn bei. Sie selbst blickt mit Wehmut auf die WM und auch die Zeit bei den Juniorinnen zurück. Ähnlich sieht es auch ihre Teamkameradin Daniela Späni, welche sogar die Ehre hatte das Team bei der Weltmeisterschaft als Captain auf das Feld zu führen und zudem ins WM-Allstar-Team gewählt wurde: „Ein prägendes Erlebnis und eine Erfahrung die ich nie vergessen werde.“, so die glückliche Spielerin, welche nun nach dem Vizeweltmeistertitel 2006 (Llanquihue/CHI) auch von diesen Welttitelkämpfen mit einer Medaille heimkehrt. Zum damaligen Erfolgsteam gehörte auch Natalie Berchtold, die nun mit 27 Jugendländerspielen neue Schweizer Rekord-nationalspielerin in dieser Altersklasse ist. Zwar konnte sie sich ihren Wunsch nach dem Titel nicht ganz erfüllen – zu stark war die Konkurrenz aus Österreich und Deutschland, doch zufrieden ist sie dennoch: „Ich bin überglücklich, dass ich (und das Team) zum Abschluss noch einmal eine Medaille gewonnen habe.“. Die drei jungen Damen wollen jetzt versuchen in der kommenden Woche mit ihrer Heimmannschaft bei der letzte NLA-Runde erneut erfolgreich zu sein um sich für das im Februar stattfindende Finalevent zu qualifizieren und sich dadurch auch für den Damen-Nationalkader zu empfehlen.

Auch im männlichen U18-Team standen mit den Brüdern Philipp und Robert Meierhofer sowie Patrick Kuster drei Talente aus Jona im Kader von Nationaltrainer Hanspeter Brigger. Von den drei Spielern der 2. Herrenmannschaft bekam wie erwartet Mittelspieler Patrick Kuster am meisten Einsatzzeit und gehörte zur Startformation – so auch im WM-Finale gegen Deutschland als die Eidgenossen im vierten Satz sogar zwei Matchbälle hatten, diese jedoch nicht verwerten konnten. „Das war wohl die Chance unseres Lebens auf einen Weltmeistertitel.“, trauert Kuster auch eine Woche nach dem Endspiel dem verpassten Titelgewinn ein wenig nach. Allerdings wird dieser kleine Umstand nach kurzer Zeit sofort wieder durch die prägenden Erlebnisse und Eindrücke der Reise durch das afrikanische Land verdrängt.
Zu einer ähnlichen Einschätzung kommen auch die Gebrüder Meierhofer, für die es die erste internationale Meisterschaft im Rahmen der U18-Nationalmannschaft war. „Einfach eine geile Veranstaltung.“, so Robert zur WM in Swakopmund. Philipp sieht es genauso und ergänzt „Ich bin überglücklich, dass ich dabei sein durfte und mit dem Team diesen Erfolg feiern konnte.“. Beide sind obgleich ihrer nicht so häufigen Einsatzzeiten sehr zufrieden mit dem Turnier-Verlauf und möchten die knapp zwei Wochen in Namibia nicht missen. Auch sie verlassen wie ihre weiblichen Vereinskameradinnen nun altersmässig die U18-Nationalmannschaft und wollen zukünftig bei den U21-Junioren angreifen. |