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Frauen NLA: Jonerinnen nun mitten im Abstiegskampf Drucken
Montag, den 28. Juni 2010 um 20:09 Uhr


TSV Jona - FBV Ettenhausen 2:3 (11:8/9:11/11:3/9:11/8:11)
TSV Jona - FBS Schlieren 0:3 (7:11/9:11/11:13)


Mit einer unnötigen Niederlage gegen Ettenhausen sowie einem weiteren erfolglosen Spiel gegen den Gastgeber kehren die Jonerinnen aus Schlieren heim.

Auf Grund der zwei bitteren Niederlagen gegen den FBV Ettenhausen und das gastgebende FBS Schlieren sowie dem wieder erstarken von Embrach müssen sich die Jonerin zu Beginn der Sommerpause umorientieren was die Saisonziele anbelangt. Mit nur einem Sieg belegt man derzeit den fünften und somit vorletzten Tabellenrang, weshalb die letzten Partien im August darüber entscheiden müsse, welche Mannschaft in die Barrage gegen das starke Diepoldsau muss. Dabei hat der TSV Jona den Nachteil, dass bei Embrachs Hauptangreiferin wieder fit ist und Jona somit anders als alle anderen Teams nicht von der Schwächung der Zürcherinnen profitieren kann.
 

Vergebene Chancen wiegen schwer
Die Partie zwischen den St. Gallerinnen und ihren Kontrahentinnen aus Ettenhausen bildete den Wendepunkt für den weiteren Saisonverlauf, da nur der Sieger noch theoretische Chancen auf das Final-Event besitzt und der Verlierer hingegen um die Ligazugehörigkeit bangen muss. Dementsprechend agierten beide Mannschaften leicht nervös und die Partie war geprägt von Fehlern auf beiden Seiten. Die von Martin Stoob gecoachte Mannschaft fand schneller in den Match und sicherte sich mit dem 11:8 die Satzführung. Auch der zweite Spielabschnitt war bis zum Schluss hart umkämpft und schlussendlich endete er zu Gunsten von Ettenhausen mit 11:13 in der Verlängerung. Doch die jungen Jonerinnen liessen sich vom Satzausgleich nicht beirren und konnten ihrerseits mit einem grandios gespielten dritten Satz (11:3) erneut in Führung gehen. Wie schon im zweiten Abschnitt gestaltete sich auch Satz vier sehr ausgeglichen und umkämpft. Der TSV Jona versäumte es in dieser Phase sich bietende Chancen zu nutzen und die Thurgauerinnen nahmen diese Gelegenheit sofort wahr um mit dem 9:11 den 2:2 Satzausgleich zu realisieren. Im entscheidenden fünften Satz agierte man nun sehr verunsichert und lag von beginn an im Rückstand, welcher auch nicht mehr aufgeholt werden konnte. Das 8:11 am Satzende bedeutete zugleich auch den Verlust dieser beiden so wichtigen Punkte im Kampf um die Tabellenplatzierungen.
 

Erfolgloses Aufbäumen
Nach dieser Enttäuschung galt es für die Jonerinnen sofort wieder an die nächste Partie zu denken und zu versuchen gegen Schlieren zu einem Punktgewinn zu gelangen. Doch der Schock sass auf Seiten des TSV Jona tief und man konnte nicht mehr befreit aufspielen. Zu viele unnötige Stockfehler im eigenen Spielaufbau sowie eine unerklärliche Ineffizienz im Abschluss ermöglichte den Gastgeberinnen ein leichtes Spiel gegen die St. Gallerinnen. Die Sätze eins und zwei wurden nahezu fahrlässig mit 7:11 und 9:11 an die Zürcherinnen aus Schlieren abgetreten. Nach einer Umstellung in der Mannschaftsaufstellung kam es im dritten Spielabschnitt zu einer Reaktion auf Joner Seite und man lag die gesamte Satzdauer immer leicht in Front. In der entscheidenden Phase als es um den Gewinn des Abschnittes ging, versagten den Jonerinnen jedoch wieder die Nerven und man musste auch diesen Satz in der Verlängerung (11:13) dem Gegner zugestehen. Mit dieser Niederlage endete ein punktloses Wochenende für die Joner NLA-Damenmannschaft und die nun anfangende Sommerpause kann genutzt werden um den bisherigen Saisonverlauf so zu analysieren, dass man bei den letzten beiden Runden noch einmal voll angreifen kann.


Im Einsatz standen
Tina Baumann, Natalie Berchtold, Nicole Münzing, Corinne Späni, Daniela Späni, Janine Stoob, Celina Traxler

 
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