TSV Jona - FB Neuendorf 3:0 (11:6/11:6/11:6)
TSV Jona - Faustball Widnau 3:2 (13:11/9:11/8:11/11:8/11:7)


Die Faustballer des TSV Jona konnten dank eines Überraschungserfolges über Widnau erstmalig in dieser Saison beide Partien einer Runde für sich entscheiden.

Nach der Pfingstpause trat die Mannschaft um Captain Cyril Jäger im solothurnischen Neuendorf zur dritten Qualifikationsrunde in der Nationalliga A an. Auf Grund einer konzentrierten und vor allem kämpferisch überzeugenden Leistung in allen Mannschaftsteilen gelang es den Jonern nicht nur Gastgeber Neuendorf mit 3:0 zu bezwingen sondern auch Europapokalsieger Widnau in einer spannenden und äusserst umkämpften Partie mit 3:2 zu schlagen. Dank dieses unerwarteten Erfolgs rangiert Jona momentan auf dem dritten Tabellenrang, wobei es sich bereits jetzt abzeichnet, dass der Kampf um die Halbfinalteilnahme diese Saison auf Grund der momentanen Ausgeglichenheit der fünf Top-Teams wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag spannend bleiben wird.

Klarer Erfolg gegen Heimteam trotz leichter Schwierigkeiten
Auch in dieser Auswärtsrunde musste Jona die ersten beiden Partien des Tages bestreiten und den Auftakt machte der Match gegen den neuformierten Ausrichter FB Neuendorf. Bei guten Boden- jedoch schwierigen Windverhältnissen starteten beide Mannschaften etwas zurückhalten, da man sich zunächst etwas auf die vorherrschenden Bedingungen einstellen musste. Anfänglich bekundete der TSV Jona ein wenig Mühe das gegnerische Service zu entschärfen, doch mit zunehmendem Satzverlauf setze sich immer stärker die langjährige NLA-Erfahrung der St. Galler durch. Auch nach dem 11:6-Satzgewinn bestimmten die Joner weiterhin das Spielgeschehen und liessen die Solothurner nicht ins Spiel kommen, wodurch auch die anderen beiden Sätze mit jeweils 11:6 an gingen Jona.

Überraschungserfolg dank geschlossener Mannschaftsleistung
Anschliessend kam es für den TSV Jona zum Aufeinandertreffen mit Meisterschaftsfavorit Widnau, welches nach zähem Saisonstart erstmalig auf die Dienste von Nationalangreifer Cyril Schreiber zurückgreifen konnte. Obwohl diese Personalie anfänglich dafür sorgte, dass Jona schnell mit 1:7 ins Hintertreffen geriet, blieb die Mannschaft von Trainer Christian Schluep fokussiert und es gelang ihr immer besser die gegnerische Offensive zu lesen. Dank einer sensationellen Aufholjagd, konnte der TSV Jona diesen schon verloren geglaubten Satz noch drehen und mit 13:11 gewinnen. Auch die beiden darauffolgenden Spielabschnitte waren sehr umkämpft, wobei beide Teams ihre Probleme mit dem böigen Wind bekundeten. Widnau erwies sich in dieser Phase als etwas abgeklärter, wodurch Jona mit 1:2 in Satzrückstand geriet. Dennoch liessen sich die Joner nicht entmutigen, denn vor allem in der Defensive wusste man an diesem Tag zu überzeugen. Gepaart mit einer sehr guten Serviceleistung sowie einem cleveren Angriffsspiel gelang es mit dem 11:8 den 2:2-Satzausgleich zu erzielen und damit den Entscheidungssatz zu erzwingen. Im fünften Satz konnten die Widnau zunächst mit 2:4 in Führung gehen, ehe Jona diese so wichtige Phase mit sieben Punktgewinnen in Folge zum 9:4 für sich entscheiden konnte. Zwar stemmten sich die Rheintaler noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch beim Stand von 10:7 verwertete Romano Colombi den zweiten Matchball zum umjubelten 3:2-Erfolg.


Im Einsatz standen
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp