Halbfinale: TSV Jona - FB Widnau
Platzierungsspiel: TSV Jona - ??? (Finale oder Spiel um Platz 3)

Die NLA-Faustballer des TSV Jona kämpfen am Samstag in Widnau gegen den Gastgeber um den Einzug ins Finale der Schweizer Hallenmeisterschaft.

Hinter dem Vizemeister der Feldsaison SVD Diepoldsau und vor Feld-Europapokalsieger und Meister FB Widnau belegen die Joner Faustballer nach Abschluss der diesjährigen Qualifikation den ausgezeichneten zweiten Tabellenrang. Dabei kann das Team mit nur einer Niederlage zum Saisonauftakt gegen Leader Diepoldsau auf einen grundsätzlich sehr gelungenen Saisonverlauf zurückblicken, bei welchem man spielerisch, taktisch und kämpferisch zu überzeugen wusste. Nun gilt es für die Mannschaft diese Leistungen noch einmal zu bestätigen und sich selbst für die bis jetzt hervorragende Saison mit einem Podestplatz zu belohnen. Positiv sollte die St. Galler stimmen, dass man zwei von drei Konkurrenten im Kampf um die Medaillen in der NLA-Qualifikation in überzeugender Art und Weise bezwingen konnte. Allerdings zählen diese Resultate an diesem Wochenende nicht mehr und jede Partie beginnt erneut von vorne.

Widnau eine unangenehme Herausforderung
Das zweite Halbfinale des von Widnau organisierten Final-Events verspricht für das Publikum eine interessante Angelegenheit zwischen dem TSV Jona und dem Gastgeber FB Widnau zu werden. Beide Teams standen sich vor drei Wochen ebenfalls in der Sporthalle Aegeten gegenüber und Jona konnte den am vierten Spieltag ausgetragenen Match auswärts zwar ergebnistechnisch klar mit 5:2 für sich entscheiden, jedoch spiegelt dieses Ergebnis nicht den tatsächlichen Spielverlauf wider. Die Rheintaler haben einen defensiv extrem variablen und spielstarken Kader, welcher in der Offensive über zahlreiche unterschiedliche Varianten verfügt. In der Qualifikation profitierte der TSV Jona zudem von einer stark schwankenden und inkonstanten Widnauer Mannschaftsleistung, weshalb das Team von Trainer Christian Schluep gewarnt ist und man erwartet eine umkämpfte, spannende Partie mit ausgeglichenen Gewinnchancen für beide Mannschaften. Obwohl die Vorbereitung auf den Final-Event in der letzten Woche durch WK-Einsätze sowie krankheitsbedingten Absenzen nicht ideal verlief, ist man auf Seiten der Joner dennoch zuversichtlich. Die Mannschaft hat vor allem diese Spielzeit bewiesen, dass man mit solchen Situationen umgehen kann und sollte es den Jonern gelingen die eigene sichere und clevere Spielweise im Defensivbereich sowie auch im Angriff aufzuziehen, dann kann man nahezu jeden Gegner in der Liga vor schwierigen Aufgaben stellen. Allerdings muss sich der TSV Jona dabei gänzlich auf das eigene Spiel konzentrieren und vor allem in den Schlüsselbereichen des Zuspiels sowie dem Service das Leistungsoptimum abrufen.

Packendes Duell im zweiten Halbfinale
Abhängig vom Verlauf der samstäglichen Partie trifft der TSV Jona am Sonntag im Zuge der Platzierungsspiele auf verschieden potentielle Gegner. Sollte man das Halbfinale erfolgreich bestreiten können, fordert Jona im Finale wahrscheinlich Qualifikationssieger Diepoldsau, welches in der bisherige Saison zu überzeigen wusste. Die Rheintaler müssen allerdings vorher in ihrem Halbfinale gegen Titelverteidiger STV Oberentfelden antreten und die Aargauer sind gewillt im Aufeinandertreffen der beiden meistgenannten Titelkandidaten den erneuten Finaleinzug zu realisieren.


Im Einsatz stehen
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Patrick Kuster, Martin Tremp