TSV Jona - Faustball Widnau

5:2 (10:12/11:4/11:7/4:11/11:4/11:8/11:1)

Die Herren des TSV Jona konnten am Donnerstagabend Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der vorletzten NLA-Runde den dritten Saisonsieg realisieren.

Nach der Pause über den Jahreswechsel eröffneten Widnau und Jona am Donnerstag im Spitzenkampf der Runde die entscheidende Phase der diesjährigen NLA-Qualifikation. Nachdem die Mannschaft von Trainer Christian Schluep bereits im Dezember den vorzeitigen Klassenerhalt realisieren konnte, ging es für das Team nun um die Qualifikation für den Final-Event. Auf Grund einer überzeugenden Mannschaftsleistung konnte man den verdienten dritten Sieg der Saison feiern.
 

Solide Defensive sowie nahezu ideales Zuspiel ausschlaggebender Faktor
Wie im Vorfeld bereits befürchtet benötigte Jona einige Zeit um sich an die ungewöhnliche Spielansetzung unter der Woche zu gewöhnen und geriet ohne allzu grosse Gegenwehr schnell mit 2:10 ins Hintertreffen. Doch das Team zeigte Moral und bewies mit einer tollen Aufholjagd zum 10:10 seinen Kampfgeist, obwohl der Startsatz letztendlich verloren ging. Im zweiten Satz verminderte man die Fehlerquote markant, wohingegen nun Widnau Mühe mit dem Service bekundete. Souverän konnte diese Phase zu einer 8:0-Führung genutzt werden, welche sich Jona beim 11:4-Satzausgleich auch nicht mehr nehmen liess. Als Knackpunkt für den weiteren Spielverlauf erwies sich eine Szene im dritten Abschnitt, als Widnaus Juliano Fontoura bei einer Blockaktion am Kopf getroffen wurde und im weiteren Spielverlauf nur noch im Service zum Zuge kam. Obwohl man mit 2:1 in Satzführung gehen konnte, bekundete man im vierten Satz einige Mühe mit den Angriffen von Widnaus Neuzugang Jan Meier, welcher am Netz beim 4:11 den Satzausgleich für die Rheintaler sicherstellte. Unabhängig von diesem kleinen Durchhänger konnte Jona das gegnerische Service nun immer besser lesen und letztendlich nahezu gänzlich neutralisieren. Dadurch konnte man zwei der nächsten drei Sätze mit 11:4 und 11:1 mehr als deutlich für sich entscheiden. Einzig der sechste Spielabschnitt war noch einmal umkämpfter, nachdem Jona einen frühen 0:3-Rückstand zum 6:3 drehte, jedoch beim Stand von 10:6 erst seinen dritten Satzball zum mental wichtigen 4:2 nach Sätzen nutzen konnte. Vor allem die eigene Defensivleistung sowie das sehr gute Zuspiel von Captain Cyril Jäger führten dazu, dass Angreifer Romano Colombi das Rheintaler Heimteam häufig vor unlösbare Aufgaben stellte.
 

Jona fix beim Final-Event dabei
Dank des Erfolgs qualifiziert sich der TSV Jona bereits vorzeitig für das Final-Event, welches im Februar in Widnau ausgetragen wird. Je nach Verlauf der anderen Partien, kann man unabhängig vom Ausgang der letzten Runde nicht mehr vom zweiten Tabellenrang verdrängt werden, wodurch man Leader Diepoldsau im Halbfinale aus dem Weg gehen kann.


Im Einsatz standen
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp