TSV Jona - Faustball Widnau

Nach der Weihnachtspause müssen die Joner Faustballer am Donnerstagabend zur ersten NLA-Runde im neuen Jahr auswärts beim Feldmeister Widnau antreten.

Nachdem man zum Saisonauftakt eine deutliche Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Diepoldsau hinnehmen musste, konnten die Joner die beiden anschliessenden Runden gegen Meister Oberentfelden sowie Elgg-Ettenhausen siegreich bestreiten und liegen dadurch auf dem momentanen zweiten Tabellenplatz. In den beiden noch ausstehenden Partien gegen direkte Konkurrenten um einen Platz für die Halbfinalqualifikation benötigen die St. Galler noch einen Sieg für die definitive Teilnahme am Final-Event. Die erste Chance bietet sich dem TSV Jona am Donnerstag, wenn man zu ungewohnter Uhrzeit in Widnau auf den gastgebenden Verein trifft.

Schwung aus den letzten Partien hoffentlich ins neue Jahr übertragen
Der TSV Jona konnte kurz vor der Winterpause Dank des umkämpften Erfolges gegen Elgg-Ettenhausen den definitiven Klassenerhalt praktisch sicherstellen und kann nun befreiter aufspielen. Obwohl man Trainingsbetrieb zwischen den Feiertagen aussetzte, ist man zuversichtlich, dass die positiven Abläufe und Ansätze der letzten beiden Runden auch dieses Mal angerufen werden können. Um gegen den amtierenden Feld-Europapokalsieger bestehen können, bedarf es einer tadellosen Defensiv- und Zuspielleistung, wobei das eigene Service erneut der entscheidende Faktor der Partie sein wird. Es muss Jona hier gelingen möglichst fehlerfrei die Rheintaler unter Druck zu setzen, um die Partie offen zu gestalten. Allerdings muss sich auch zeigen, inwiefern die Mannschaft mit der ungewohnten Spielansetzung unter der Woche umgeht, zumal ein Grossteil der Spieler in der Region Zürich arbeitet und somit einen verlängerten Anreiseweg auf sich nehmen muss.

Schwierige Herausforderung gegen Europapokalsieger
Mit dem Gastgeber FB Widnau treffen die Joner auf einen sehr unangenehmen, defensivstarken sowie in der Offensive äusserst variablen Konkurrenten, welcher nach kurzer Durststrecke wieder in die nationale Spitze vorgedrungen ist und gerade auf dem Feld seine internationale Klasse ausspielte. Dies zeigt sich vor allem in den beiden Feld-Meistertiteln sowie dem Gewinn des Europapokals im vergangen Sommer. Neben den beiden routinierten, internationalen Top-Angreifern Cyrill Schreiber und Juliano Fontoura konnten die Rheintaler auf diese Saison neu im Angriff auch Nationalspieler Jan Meier verpflichten, welcher vom Joner Lokalrivalen TV Rüti abgeworben wurde. Mit diesem Transfer möchte man sich für die Zukunft breiter aufstellen, zumal Cyrill Schreiber nach Widnauer Angaben diese Saison nicht weiter aktiv ins Spielgeschehen eingreifen soll. Unabhängig davon verfügt Widnau auch weiterhin über ein sehr starkes, eingespieltes und routiniertes Team, welches von den Jonern Bestleistungen abverlangen wird.


Im Einsatz stehen
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp