TSV Jona - SVD Diepoldsau

0:5 (2:11/9:11/3:11/4:11/4:11)

Die NLA-Faustballern des TSV Jona mussten sich am Sonntagabend zum Saisonstart Titelfavorit Diepoldsau deutlich mit 0:5 geschlagen geben.

Nach Spielende kam beim TSV Jona Resignation eine gewisse Resignation auf, denn obwohl man davon ausgegangen ist, dass die Rheintaler eine äusserst grosse Hürde darstellen würden, hatte man sich zumindest erhofft die Partie ausgeglichener gestalten können. Trainer Christian Schluep ärgerte sich vor allem darüber, dass es zu keinem Zeitpunkt gelungen ist ausreichend Druck auf die gegnerische Defensive auszuüben und man zudem mit einer viel zu grossen Fehlerquote agierte. Die Diepoldsauer Offensive um die Gebrüder Lässer agierte zu dominant, sodass Jona letztendlich auf allen Positionen unterlegen die hohe Startniederlage akzeptieren musste. Es ist zu hoffen, dass die Joner in der kommenden Woche bei ihrer ersten Heimrunde besser in die Partie finden werden.
 

Einzig im zweiten Satz einigermassen konkurrenzfähig
Bis kurz vor Spielbeginn war unsicher, ob die Joner mit zwei Angreifern antreten können, doch Romano Colombi konnte schlussendlich mitwirken, obwohl man ihm anmerkte, dass er in den letzten drei Wochen verletzungsbedingt nicht trainieren konnte. Im ersten Satz konnten die Joner nur bis zum 1:1 mithalten und mussten im Anschluss sieben Diepoldsauer Punktgewinne in Folge zulassen, wodurch der Satz mit 2:11 eine äusserst klare Angelegenheit wurde. Auch im zweiten Spielabschnitt lief Jona schnell einem 1:6-Rückstand hinterher, konnte jedoch auch auf Grund einiger gegnerischer Eigenfehler bis auf 9:10 herankommen, ehe ein Leinenfehler den 0:2-Satzrückstand besiegelte. Der Spielverlauf den nächsten drei Sätze ist schnell zusammengefasst, denn Lukas Lässer auf Seiten des SVD Diepoldsau agierte weiterhin überragend im Angriff und gestand der Jona Defensive nahezu keine Abwehrmöglichkeiten zu. Dadurch konnten die Joner zu keinem Zeitpunkt die Gastgeber ausreichend unter Druck setzen, zumal der TSV Jona im Gegenzug im Service grösstenteils zu harmlos und fehleranfällig auftrat. Somit verlor man die darauffolgenden Sätzen ebenfalls mehr als deutlich mit 3:11, 4:11 und 4:11.
 

Ligamodus verzeiht keine Ausrutscher
Durch diese im Vorfeld zu erwartende Niederlage befindet der TSV Jona sich nach der ersten Runde am Ende der Tabelle, wobei das ebenfalls noch punktlose Elgg-Ettenhausen bereits zwei Partien gespielt hat. Auf Grund der Tatsache, dass der Hallenmodus nur insgesamt fünf Partien vorsieht, wird jeder Punktgewinn entscheiden sein kann. Mit Hinblick auf das anspruchsvolle Programm mit Titelverteidiger Oberentfelden als nächsten Gegner gilt es nun im Training an den erkenntlich gewordenen Defiziten zu arbeiten um bei der ersten Heimpartie den ersten Punktgewinn realisieren zu können.


Im Einsatz standen
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp