Das Herren-Fanionteam des TSV Jona beginnt Ende November nach einer zweimonatigen Meisterschaftspause mit der neue NLA-Hallensaison.

Nachdem man sich mit einem insgesamt positiven Auftritt beim Final-Event in Diepoldsau sowie der Qualifikation für den internationalen IFA-Pokal für den spielerisch Durchhänger zur Mitte der Feldsaison rehabilitiert hatte, gestand Trainer Christian Schluep seiner Mannschaft nur eine knapp einmonatige Trainingspause zu, um nach der durchwachsenen Feldsaison genügend Zeit zur  Vorbereitung für die bevorstehende schwierige Wintersaison zu haben. In den letzten beiden Hallensaisons lief es für den TSV Jona nicht wirklich gut, da man sich jeweils gegen Saisonende nach teils unglücklichen Niederlagen und Umständen mitten im Anstiegskampf befand. Im Vorjahr konnte die Klasse nur gehalten werden, da die eigene Reserve NLB-Meister wurde und somit den Direktabstieg verhinderte. Die geringere Anzahl an Mannschaften sowie der einfache Modus ohne Rückrunde verzeihen in der Halle vor allem bei einem so ausgeglichenen Feld keine Fehler oder gravierende Formschwankungen.
 

Kleiner Kader mit starker ausser sportlicher Belastung
Im sechsköpfige Kader von Trainer Christian Schluep gab es auch aus diese Saison hin keine personellen Veränderungen. Jedoch hat U21-Europameister Romano Colombi mit einem Teilzeitstudium begonnen und fehlt infolgedessen für die nächsten vier Jahre mindestens eine Trainingseinheit pro Woche. Des Weiteren absolviert Sebastian Kammer sein letztes Jahr im ebenfalls berufsbegleitenden Studium und konnte auf Grund von zusätzlichen Herausforderungen im Berufsleben ebenfalls nur unregelmässig die Vorbereitung bestreiten. Bei den beiden bestrittenen  Vorbereitungsturnieren zeigte der TSV Jona dementsprechende Leistungsschwankungen und es bleibt abzuwarten wie der Start der neuen Saison verlaufen wird. Zwar muss es für die Joner immer der Anspruch sein am Final-Event dabei zu sein, doch die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass die Tendenz sehr schnell auch eine entgegengesetzte Entwicklung annehmen kann.
 

Die Nationalliga A ausgeglichen wie noch nie
Neben In diesem Jahr hat sich das Favoritenfeld noch einmal erweitert und neben Titelverteidiger Oberentfelden sowie dem amtierenden Feld-Meister und Europapokalsieger Widnau ist vor allem Diepoldsau zu den Favoriten auf eine Medaille zu zählen. Aber auch das erstarkte Wigoltingen sowie die neuformierte FG Elgg-Ettenhausen sind keinesfalls zu unterschätzen und können jedem Gegner gefährlich werden. Der TSV Jona wird voraussichtlich mit diesen beiden Teams um das letzte Ticket für den Final-Event konkurrieren bzw. den Kampf gegen den Gang in die NLB aufnehmen müssen. Dennoch stellen sich die Joner bereitwillig dieser Herausforderung und hoffen  in der extrem ausgeglichenen Meisterschaft mit guten Leistungen und dementsprechenden Resultaten bestehen zu können.


Kader
Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp