TSV Jona - FB Elgg 3:1 (11:6/11:7/8:11/11:6)
TSV Jona - FBS Schlieren 3:0 (11:5/11:1/11:0)


Obwohl das Joner Fanionteam teilweise nicht seine beste Leistung abrufen konnte dominierte man die zweite NLB-Runde klar und konnte 2 Siege gegen die direkten Verfolger Elgg und Schlieren realisieren.

Auch wenn man auf Joner Seite nicht unbedingt mit der gezeigten Leistung zufrieden war und man sich eingestand am vergangenen Samstag in Elsau nur eine durchschnittliche Leistung gezeigt zu haben, verbuchte man dennoch zwei klare Siege. Zunächst besiegte man den ausrichtenden Tabellenzweiten FB Elgg mit 3:1 und auch in der zweiten Partie wies man die FBS Schlieren mit 3:0 in die Schranken.
 

Unangenehmer Ausrichter
Zu Beginn der Runde traf man auf die FB Elgg, welche sich bisher sehr gut geschlagen hatte und den Jonern in der Tabelle punktemässig im Nacken sass. Auf Grund dieser Ausgangssituation wollten die St. Galler von Anfang an das Spieldiktat in die Hand nehmen um auf der gegnerischen Seite keinen Spielfluss zuzulassen. Trotz dieser Prämisse agierte man die gesamte Spieldauer teilweise recht unkonzentriert und vor allem das indirekte Zuspiel liess in diesem Match zu wünschen übrig. Dennoch stand man in der Defensive sehr gut und auch der Angriff verwertete gute Gelegenheiten konsequent, wodurch man eine beruhigende 2:0 Satzführung erspielen konnte. Um allen Spielern Einsatzpraxis zu gewähren begann nun dir Rotation im Angriff und Abwehr. Diese Umstellung bekam dem Joner Spiel jedoch nicht allzu gut und man musste den dritten Satz unnötig an Elgg abgeben. Nach einer kurzen Aussprache sowie einer weiteren Umstellung spielten die Seeländer wieder konzentriert auf und zogen rasch davon. Die Zürcher hatten der direkten und schnellen Spielweise nichts mehr zu entgegnen und der TSV Jona siegte verdient mit 3:1.
 

Schlieren kein Prüfstein
Mit der FBS Schlieren erwartete Coach Cathomas eigentlich einen sehr unangenehmen Gegner, welcher vor allem durch sein gutes Leinenspiel überzeugte. Doch aus unerklärlichen Gründen spielten die Westzürcher nicht mit ihrer ersten Aufstellung und war somit keine Konkurrenz für die Joner. Nach einem anfänglich deutlichen 11:5 Satzerfolg für den TSV Jona entwickelte die Partie für Schlieren zu einem wahren Desaster. In den folgenden beiden Spielabschnitten gelang den Zürchern gerade noch ein einziger Punkt und man musste sich auf desaströse Weise mit 11:1 und 11:0 dem Tabellenführer geschlagen geben. Die Joner profitierten in diesem Spiel von zahlreichen gegnerischen Fehlern, wodurch kein richtiger Spielfluss zustande kam. Nach den beiden Erfolgen verteidigte man die Tabellenführung und überwintert bis zur abschliessenden Runde im Januar verlustpunktfrei vor Verfolger Olten auf dem ersten Platz.


Im Einsatz standen
Marco Baumann, Roger Beeler, Reto Castellucci, Romano Colombi, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Patrick Kuster, Martin Tremp