TSV Jona - FBV Ettenhausen 3:0 (11:6/11:7/11:8)
TSV Jona - FB Neuendorf 3:0 (11:2/11:6/11:8)
TSV Jona - TV Oberwinterthur 3:1 (11:6/11:5/8:11/11:5)


Die Herren des TSV Jona zeigten bei der ersten NLB-Runde eine sehr gute Leistung und sicherten sich drei ungefährdete Siege zum Auftakt.

Die Zuschauer im heimischen Rain konnten eine taktisch sehr gut eingestellte Joner Mannschaft begutachten, die in überzeugender Manier Ihre Gegner zu jedem Zeitpunkt des Matches unter Kontrolle hatte. Trainer Marcel Cathomas nutzte die Überlegenheit um den kompletten Kader einzusetzen und auch verschiedene Aufstellungsvarianten zu testen.
 

Ettenhausen ohne Chance
Gleich die erste Partie des Tages war aus Joner Sicht eine besondere und wichtige, da man die Thurgauer aus Ettenhausen als äusserst gefährlich einstufte. Aus diesem Grund begann der TSV Jona die Partie sehr konzentriert und man erspielte sich vor allem im Leinenbereich die unangefochtene Netzhoheit. Vom Zuspiel gut in Szene gesetzt konnte Nationalangreifer Cyril Jäger variantenreich und mit hoher Trefferquote punkten. Mit zunehmender Spieldauer legte auch Youngster Colombi seine Nervosität ab und überzeugte durch seine enorme Laufarbeit im defensiven Bereich. Auf Grund der beruhigenden Zweisatzführung nutzte das Trainerteam die Chance um auf beiden Flügelpositionen zu wechseln um weiteren Spielern Einsatzzeit zu gewähren. Ungeachtet dieser Veränderungen zog Jona sein Spiel konsequent durch und realisierte mit dem 11:8 den sicheren 3:0 Sieg.
 

Eine Klasse besser
Auch in der zweiten Partie gegen FB Neuendorf gelang den St. Gallern ein Blitzstart und mit dem 11:2 fegte man die Solothurner förmlich vom Platz. In den beiden darauffolgenden Sätzen liess beim TSV Jona ein wenig die Konzentration nach, weshalb sich das Spiel ein wenig offener gestaltete. Dies hielt Cathomas jedoch nicht davon ab weiterhin in der Defensive munter durchzuwechseln und jedem Spieler genügend Wettkampfpraxis zu gewähren. Oberwinterthur lautete der letzte Gegner des Tages und Jona begann wie gewohnt mit überlegter und cleverer Spielweise, wodurch man sich die ersten beiden Spielabschnitte sichern konnte. Leider schlichen sich aus Sicht der Seeländer im dritten Satz massive Unkonzentriertheiten – vor allem im Zuspiel – ein, weshalb man den Zürchern diesen Satz wahrlich schenkte. Nach einem Rückwechsel auf der Mittelposition erlangte man wieder die gewohnte Sicherheit im Spielaufbau und prompt konnte das Spiel mit einem Satzgewinn zu Joner Gunsten beendet werden. Alles in allem zeigte sich, dass die Männer von Marcel Cathomas eine sehr gute Vorbereitung absolviert haben und auf den Punkt fit wurden. Allerdings bedarf es im Spielaufbau resp. Zuspiel noch einige Trainingsarbeit, da man hier einigen Schwankungen unterworfen war.


Im Einsatz standen
Marco Baumann, Roger Beeler, Reto Castellucci, Romano Colombi, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Patrick Kuster, Martin Tremp