TSV Jona - FG Rickenbach-Wilen 3:0 (11:8/11:5/11:9)

TSV Jona - TSV Deitingen

3:1 (11:9/11:5/9:11/11:8)


Mit zwei weiteren Siegen kehren die Männer des TSV Jona vom letzten Hinrundenspieltag der aktuellen NLA-Saison aus dem Thurgau heim.

Das Joner Fanionteam befindet sich zu Saisonhälfte dank der äusserst gut verlaufenen Hinrunde weiterhin auf Kurs und verteidigt erfolgreich seinen zweiten Tabellenplatz. Zwar reisten die St. Galler mit einem leicht reduzierten Kader ins thurgauische Wilen, da Patrick Kuster beruflich abwesend war und Fabian Zahner noch immer sein Schulterverletzung auskuriert; dennoch konnte man die beiden Tabellenschlusslichter niederhalten.
 

Sicherer Sieg gegen den Gastgeber
Die FG Rickenbach-Wilen stand in der ersten Partie dem TSV Jona gegenüber und beide Mannschaften starteten motiviert in das Match. Anders als die Joner sind die Thurgauer in dieser Saison noch punktlos und wollten deshalb unbedingt das Spiel zu ihrem Gunsten entscheiden. Doch das Team um Captain Reto Castellucci wusste diese Drangphase zu unterbinden und profitierte anfangs vom drucklosen Service des Gegners. Basierende auf einer stabilen Abwehr gelang ein konzentrierter Spielaufbau und so wurde der eigene Angriff immer wieder in aussichtsreiche Positionen gebracht. Somit sicherte man sich auch knapp den ersten Spielabschnitt. Der zweite Satz verlief im Grunde ähnlich wie der Vorherige, nur das man dieses Mal noch effizienter die eigenen Chancen nutzen konnte und deshalb ein deutliches 11:5 die Konsequenz war. Im dritten Satz startete der TSV Jona mit etwas Mühe in das Spielgeschehen. Vor allem Zuspieler Sebastian Kammer erwischte nicht seinen besten Tag und offenbarte im defensiven Bereich seine schlechteste Saisonleistung. Dennoch zeigte sich das Team geschlossen und überbrückte diese Schwäche erfolgreich - so wechselte der Zuspieler mit Hinten rechts Marco Baumann bis zum Satzende die Position. Gewillt das Spiel gegen den Gastgeber möglichst in drei Sätzen zu gewinnen legte sich der Tabellenzweite gegen Satzende noch einmal gehörig ins Zeug und konnte schliesslich den dritten Matchball durch ein kurzes Serviceass verwerten.
 

Konzentrationsschwierigkeiten gegen Deitingen
Anschliessend stand das letzte Hinrundenspiel gegen die solothurnische Mannschaft aus Deitingen an. Gegen dieses Team bekunden die Joner grundsätzlich immer etwas Schwierigkeiten, da man mit der gegnerischen Spielart einfach Probleme hat. Auf Grund deren sehr emotionslosen Spiel fiel es den Männern von Marcel Cathomas auch dieses Mal extrem schwer die Konzentration das ganze Spiel über zu wahren und die eigene Stimmung auf dem Platz hoch zu halten. Nach einem anfänglich guten Beginn der Joner kam es zu einer dieser angesprochenen Schwächephase und man musste die Führung an den Gegner abgeben. Doch der TSV Jona kämpfte sich zurück in den Satz und sicherte sich dank dem genutzten zweiten Satzball den ersten Spielabschnitt. Dank einer hohen Fehlerqoute im Service der Deitinger war der darauffolgende Satz eine extrem deutliche Angelegenheit und Jona ging mit 2:0 Sätze in Führung. Auch nach der Einwechselung von Roger Beeler auf der rechten Abwehrposition verlief das Spiel im dritten Teilabschnitt recht ausgeglichen, da der Solothurner Angriff nun ums ein oder andere Mal schön punktete. Aus unerklärlichen Gründen legten aber sämtliche Joner Mannschaftsteile in dieser Phase eine mentale Pause ein und somit gab man diesen Satz völlig unnötig an den Tabellenletzten ab. Die geforderte Reaktion folgte jedoch im vierten und letztlich auch letzen Satz des Spiels als sich das Team noch einmal konzentrierte und mit 10:6 in Führung ging. Cyril Jäger sicherte mit einem schönen Service auf den gegnerischen Angreifer das 11:8 und somit auch den verdienten 3:1 Spielerfolg. Damit verteidigte der TSV seine zweite Tabellenposition hinter Leader Schwellbrunn und schliesst die Hinrunde mit nur einer einzigen Niederlage ab.


Im Einsatz standen
Marco Baumann, Roger Beeler, Reto Castellucci, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Patrick Kuster (abwesend), Martin Tremp, Fabian Zahner (verletzt)