8. Runde (Walzenhausen)

TSV Jona - FB Neuendorf 3:0 (11:6/11:9/11:8)
TSV Jona - STV Oberentfelden 3:0 (11:5/11:5/11:7)


Mit zwei souveränen 3:0-Erfolgen kehrt der TSV Jona von der letzte NLA-Qualifikationsrunde heim und beendet die Saison auf den 5- Schlussrang

herren1 tnNachdem die Joner NLA-Faustballer vor zwei Wochen aufgrund der ärgerlichen Fünf-Satz-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Elgg-Ettenhausen die Teilnahme am Final-Event verpassten, stand die letzte Meisterschaftsrunde unter dem Motto „Saison ausklingen lassen und Abschied nehmen“. Obwohl das Team keinen Druck mehr verspürte, wollte man unbedingt die letzten beiden Saisonpartien gewinnen um sowohl ihrem Trainer als auch einem verdienten Mitspieler einen gelungenen Abschied zu breiten. Bereits in der Sommerpause gab der langjährige Trainer des Teams, Christian Schluep, vereinsintern bekannt, dass er zum Saisonende sein Traineramt bei der 1. Männermannschaft niederlegen wird. Des Weitere informierte Abwehrspieler Cornelius Jäger die Mannschaft sowie den Verein darüber, dass er aufgrund von familiären Verpflichtungen kürzer treten wird und deshalb seine aktive Karriere in der Nationalliga beendet. Der Verein sowie der Vorstand um Präsident Martin Grögli werden sich bei beiden Vereinsmitgliedern bei passender Gelegenheit und in einem angemessenem Rahmen für die geleisteten Verdienste bedanken. Diese Ausgangslage schien das Team jedoch dahingehend so zu motivieren, dass der TSV Jona bei der achten und letzten Runde in Neuendorf noch einmal gross auftrumpfte und durch die beste Saisonleistung beide Partien gegen Oberentfelden und Gastgeber Neuendorf verdientermassen souverän jeweils mit 3:0-Sätzen für sich entscheiden konnte. Damit beenden die St. Galler vom oberen Zürichsee die diesjährige Saison in der Nationalliga auf dem im Mittelfeld gelegenen 5. Rang und verpassen knapp die Teilnahme am Final-Event nächste Woche.

 

Konzentrierte Leistung gegen Neuendorf

In der ersten Tagespartie trafen die Joner auf das Heimteam des FB Neuendorf, welches zuvor trotz einer temporären 2:0-Satzführung die Auftaktpartie doch noch aus der Hand gab. Die Solothurner brauchten aber unbedingt noch einen Erfolg, um der drohenden Abstiegs-Barrage zu entgehen und starteten entsprechend motiviert in die Partie. Der TSV Jona zeigte sich an diesem Tag jedoch von seiner besten Seite und spielte von Beginn an konzentriert und konsequent auf. Trotz einiger personeller Absenzen in der Defensive vermochte der eigene Defensivverbund nahezu alle gegnerischen Angriffsbemühungen zu neutralisieren und im Gegenzug den eigenen Angriff optimal in Szene zu setzen. Diese Chancen wusste die Offensive um Romano Colombi und Yanick Landolt äusserst effizient zu nutzen und sorgten dafür, dass man jeweils spätestens ab Satzmitte in Führung lag. Neuendorf versuchte zwar durch zahlreiche Wechsel und Angriffsvarianten Zugriff auf die Partie zu bekommen, doch den Jonern gelang es jedes Mal die entsprechende Antwort zu finden. Folgerichtig konnte Jona alle drei Spielabschnitte zu seinem Gunsten entscheiden und sicherte sich dadurch den angestrebten neuerlichen Erfolg gegen die Neuendorfer.

 

Revanche gegen Oberentfelden geglückt

Direkt im Anschluss kam es zum Aufeinandertrafen mit dem STV Oberentfelden und mit diesem Kontrahenten hatten die Joner noch eine Rechnung offen. Zum Abschluss der Hinrunde musste man an Ort und Stelle gegen genau diesen Gegner eine bittere 0:3-Nierlage hinnehmen. Im Kampf um den fünften Schlussrang wollte der TSV Jona dafür Revanche nehmen und peilte zur Widergutmachung einen Sieg im Rückspiel an. Die Aargauer agierten in einem eher unüblichen V-System und wollten somit die Joner Angreifer verunsichern. Allerdings war Jona auf diese taktische Massnahme eingestellt und wusste von Beginn an die sich dennoch bietenden Lücken zu identifizieren und auch rigoros auszunutzen. Bei eingeschaltetem Flutlicht, welches aufgrund zunehmender Dunkelheit notwendig wurde, lagen die St. Galler über nahezu den gesamten Spielverlauf hinweg in Front und wussten die herausgespielte Führung souverän zu verwalten. Nachdem man vom Ergebnis her relativ klar die ersten beiden Spielabschnitte für sich entscheiden konnte, wurde es einzig im dritten und letzten Satz etwas knapper vom Satzergebnis her. Allerdings war die Partie über alle Abschnitte hinweg umkämpft und der TSV Jona vermochte an diesem Tag jedoch die sich bietenden Chancen besser und effizienter zu nutzen als der Gegner. Somit wurde der Match verdientermassen in drei Sätzen von den Jonern gewonnen und die Saison mit einer Vollrunde beendet.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster (verletzt), Yannick Landolt, Kevin Parkel (abwesend), Christian Schluep (Trainer)