7. Runde (Walzenhausen)

TSV Jona - FG Elgg-Ettenhausen 2:3 (11:6/8:11/9:11/11:6/5:11)
TSV Jona - STV Wigoltingen 0:3 (9:11/5:11/5:11)


In der letzten Heimrunder der diesjährigen NLA-Qualifikation musste der TSV Jona aufgrund zweier Niederlagen die Hoffnung auf das Final Four begraben.

herren1 tnIn der Regel bekunden die Herren des TSV Jona nach der langen Sommerpause ihre liebe Mühe zurück in den Meisterschaftsbetrieb zu finden und auch dieses Jahr bildete leider keine Ausnahme. Obwohl die Mannschaft von Trainer Christian Schluep nach den ersten sechs Qualifikationsrunden durchaus noch realistische Chancen auf die Teilnahme am Final Four hatte, konnte das Team den dafür so dringend benötigten Erfolg gegen den direkten Konkurrenten FG Elgg-Ettenhausen leider nicht realisieren. Die erneut ärgerliche und nicht unbedingt zwingende 2:3-Niederlage gegen die Spielgemeinschaft ist nahezu gleichbedeutend mit Ausscheiden aus dem Rennen um den vierten Schlussrang, da man in den Direktduellen mit den verbleibenden Kontrahenten die schlechteste Bilanz aufzuweisen hat. Dementsprechend wenig ins Gewicht fällt auch die anschliessende, klare Niederlage gegen Titelverteidiger und Leader Wigoltingen. Somit wird der TSV Jona diese Saison nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen können und sich im gesicherten Tabellenmittelfeld platzieren, da man die Klassenerhalt bereits frühzeitig sichern konnte. In den nächsten zwei Wochen muss das Team in den letzten Trainingseinheiten an den erkennbar gewordenen Mängeln arbeiten, um an der letzten Qualifikationsrunde die diesjährige NLA-Saison möglichst versöhnlichen abzuschliessen.

 

Unkonstanz und Eigenfehlerserien verhindern Erfolg

In der ersten Tagespartie trafen die Joner Gastgeber auf die Mannschaft der FG Elgg-Ettenhausen, welche das Hinspiel in fünf engen und umkämpften Sätzen zu ihren Gunsten entscheiden konnte. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation bedurfte es unbedingt eines Joner Erfolges, welcher in der Endabrechnung vom Satz- und Ballverhältnis das Resultat aus der Hinrunde ausgeglichen hätte. Entsprechend motiviert startete der TSV Jona in die Partie und konnte sich auf der vermeintlich schlechteren Spielfeldhälfte gegen den Wind und die Sonne einen kleinen Vorsprung erspielen. Diesen liess sich das Heimteam auch nicht mehr nehmen und realisierte mit dem 11:6 die 1:0-Satzführung. Allerdings wendete sich in den nächsten beiden Spielabschnitten der bis dahin eigentlich für die St. Galler sprechende Spielverlauf grundlegend. Unerklärlicherweise traten nun vermehrt Unkonzentriertheiten in den meisten Mannschaftsteilen auf und die damit einhergehenden Fehlerserien sowie einige aus Joner Sicht unglückliche Schiedsrichterentscheidungen liessen Elgg-Ettenhausen immer besser in die Partie finden. Die Thurgauer wussten ihre Chancen nun zu nutzen und konnten ihrerseits mit dem 8:11 und 9:11 eine erstmalige 1:2-Satzführung zu realisieren. Mit der drohenden Niederlage vor Augen vermochte Jona im vierten Satz jedoch noch einmal zu reagieren und steigerte sich auf allen Positionen. Mit einem erneuten 11:6 konnte der 2:2-Satzausgleich hergestellt werden und das vermeintliche Momentum schien nun wieder bei den Gastgebern zu liegen. Leider konnten die Hoffnungen des zahlreich erschienen Heimpublikums nicht bestätigt werden und der TSV Jona musste relativ deutlich den fünften Satz mit 5:11 verloren geben.

 

Nur im ersten Satz einigermassen auf Augenhöhe mit Wigoltingen

Die Geschichte der letzten Tagespartie zwischen dem TSV Jona und dem klaren Favoriten STV Wigoltingen ist schnell erzählt, denn wie bereits im Hinspiel konnten die Joner nur im ersten Spielabschnitt bis kurz vor Satzende mit dem amtierenden Titelträger mithalten. Allerdings liess man im entscheidenden Moment die notwendige Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vermissen, weshalb man trotz guter Spielanlage mit 9:11 ins Hintertreffen geriet. In den beiden darauffolgenden und abschliessenden Sätzen gelang es dem TSV Jona nicht mehr an die Leistung des Startsatzes anzuknüpfen und folgerichtig musste man beide Abschnitte mit 5:11 den klar dominierenden Thurgauern zugestehen. Dies war gleichbedeutend mit der zweiten Niederlage des Tages.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi, Cornelius Jäger (abwesend), Sebastian Kammer, Max Krebser, Patrick Kuster, Yannick Landolt, Kevin Parkel, Christian Schluep (Trainer)