6. Runde am 1. Juli (14:00) in Olten

TSV Jona - TV Olten
TSV Jona - Faustball Widnau

Das Herren-Fanionteam des TSV Jona muss an der Auswärtsrunde in Olten beide Partien gewinnen um weiterhin Chancen zur Teilnahme am Final-Event zu haben.

 

herren1 tnAm Wochenende steht für die Joner NLA-Herren die sechste Qualifikationsrunde in Olten auf dem Programm, welche den Abschluss der ersten zwei Drittel der aktuellen Feldmeisterschaft markiert. Die beiden letzten und entscheidenden Runden werden erst nach der üblichen Sommerpause im Meisterschaftsbetrieb ausgetragen, da im Juli und August traditionell die internationalen Grossveranstaltungen um die Schweizer Turnierserie sowie alle Nationalmannschafts-Events auf dem Programm stehen. Diese Pause im nationalen Spielbetrieb kommt Trainer Christian Schluep momentan nicht ganz ungelegen, denn aktuell hat der TSV Jona leider erneut mit Verletzungssorgen, prüfungsbedingten Trainingsabsenzen sowie einem damit einhergehenden Leistungstief zu kämpfen. Angreifer Fabio Kunz fällt definitiv für die nächsten 8-10 Monate aus aber auch weitere Spieler sind körperlich und gesundheitlich leicht angeschlagen. Nachdem man unter der Woche eine äusserst bittere, unnötige aber letztendlich verdiente Niederlage im Schweizer Cup gegen ein auf nassem Terrain überraschend stark aufspielendes Schlieren hinnehmen musste, gilt es nun die Konzentration noch einmal auf die bevorstehende NLA-Runde zu legen. In Olten trifft man auf die Gastgeber sowie Faustball Widnau, wobei mindestens ein Sieg angepeilt wird um jegliche Abstiegssorgen endgültig aus der Welt zu räumen. Mit Hinblick auf die ursprünglich angestrebte Teilnahme am diesjährigen Final Four bedarf es sogar einer Vollrunde, denn nur so könnte man den Anschluss an die Topteam der Liga wahren.

 

Erneut schwieriger Partie gegen Olten erwartet

Zunächst trifft der TSV Jona auf das Heimteam des STV Olten, welches man im Hinspiel nach hartem Kampf mit 3:1 bezwingen konnte. Zwar streben die Joner auch im Rückspiel einen neuerlichen Erfolg gegen die Solothurner an, jedoch wird sich dieses Unterfangen höchstwahrscheinlich als nicht so einfach erweisen. Das Team aus Olten hat in der Hinrunde bewiesen, dass es ein mehr als kompetitiver Aufsteiger ist und strebt folgerichtig nach dem frühzeitigen Klassenerhalt. Um Ambitionen möglichst frühzeitig im Keim ersticken zu können, muss der TSV Jona vor allem in der Defensive kompakt stehen um die eigene Offensive gut in Szene zu setzen. Zusätzlich bedarf es einer ausgezeichneten und effizienten Service-Leistung, denn diese erwies im ersten Saisonvergleich als ausschlaggebend in Hinblick auf den errungenen Erfolg.

 

Favorisiertes Widnau erstmalig mit komplettem Kader

Im Duell der beiden Gästeteams müssen die Joner Faustballer die grosse Hürde Faustball Widnau bewältigen. In der Hinrunde musste man sich den Rheintalern recht deutlich mit 0:3-Sätzen geschlagen geben und konnten eigentlich zu keinem Zeitpunkt der Partie die kompakte Widnauer Mannschaft ernsthaft in Gefahr bringen. Wenn man auf Seiten des TSV Jona noch eine realistische Chance auf einen der vorderen Tabellenplätze haben möchte, dann muss diese Partie unbedingt gewonnen werden. Allerdings ist davon auszugehen, dass Widnau alles daran setzen wird einen Joner Erfolg zu verhindern, denn das Team aus dem Rheintal kann seinerseits mit einem neuerlichen Sieg den Abstand zu Jona weiter vergrössern. Die Widnauer sind momentan in einer sehr guten Form und konnten am vergangenen Wochenende etwas überraschend den bisherigen Leader Diepoldsau deutlich bezwingen. Dementsprechend schwierig dürfte es für das Team vom oberen Zürichsee werden den Spielverlauf seinerseits zu bestimmen. Gerade das Neutralisieren des variantenreiche gegnerische Angriffsspiels sowie das Knacken der sattelfesten Widnauer Defensive werden entscheidend für den Ausgange der Partie sein, denn nur wenn dies gelingt, kann der TSV Jona auf einen Erfolg gegen den favorisierten Konkurrenten spekulieren.

 

Kader: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz (verletzt), Patrick Kuster, Yannick Landolt, Martin Tremp, Christian Schluep (Trainer)