2. Runde (Widnau)

TSV Jona - Faustball Widnau 0:3 (4:11/8:11/12:14)
TSV Jona - TV Olten 3:1 (11:6/7:11/11:8/13:11)

  

Die Joner NLA-Faustballer kehren auch von der zweiten Qualifikationsrunde in Widnau erneut mit je einem Sieg und einer Niederlage Heim.

herren1 tnMit dem ausgeglichenen Saisonstart und dem damit einhergehenden 2:2-Punktesaldo im Rücken traf die Mannschaft von Trainer Christian Schluep in Widnau auf zwei Konkurrenten, welche ebenfalls relativ zufriedenstellend in die neue Saison gestartet sind. Dementsprechend war man sich auf Seite der Joner bewusst, dass dieser Spieltag erneut eine gewisse Herausforderung darstellen würde und vor allem die Partie gegen den überraschend starken Aufsteiger Olten ist im Vorfeld als erster wichtiger Knackpunkt der aktuellen Saison ausgemacht worden. Nachdem man sich zunächst mit 0:3 gegen die souverän aufspielenden Gastgeber von Faustball Widnau geschlagen geben musste, gelang es dem TSV Jona die umkämpfte Partie gegen Olten für sich zu entscheiden. Dieser Punktgewinn ist vor allem in Hinblick auf ein möglichst frühzeitigen Klassenerhalt von Bedeutung.

 

Jona in allen Belangen schwächer als das Heimteam

Zum Spieltagsauftakt traf der TSV Jona auf das gastgebende Team Widnaus, welches zum Saisonstart gegen die beiden letztjährigen Finalisten antreten musste und sich dabei mit einem deutlichen Erfolg gegen den Meister äusserst beachtlich aus der Affäre zog. Dieses Leistungsniveau konnten die Rheintaler auch gegen Jona abrufen und wussten über nahezu den gesamten Spielverlauf zu dominieren. Zusätzlich dem Umstand, dass das Heimteam mit den windigen Bedingungen beim Spielaufbau bedeutend besser zurechtkam, wusste Widnau mit einer beachtlichen Effizienz die sich bietenden Chancen auf direkt Punktgewinne zu nutzen. Der TSV Jona verliess vor allem im ersten Satz die notwendige Kaltschnäuzigkeit vermissen und musste sich deshalb klar mit 4:11 geschlagen geben. Zwar gelang es den St. Gallern vom Oberen Zürichsee sich in den beiden folgenden Spielabschnitten am Service zu steigern, doch mehr als zwei Satzbälle bei der 11:13-Satzniederlage im dritten Abschnitt sprang nicht heraus. Insgesamt ist die 0:3-Niederlage auch in dieser Höhe zu akzeptieren, da Jona in allen Mannschaftsteilen noch erhebliches Verbesserungspotenzial aufzuweisen hat.

 

Starkes Services sichert hart umkämpften Erfolg

Im Vergleich der beiden Gästeteams bekamen es die Joner mit der Überraschungsmannschaft des TV Olten zu tun. Die Solothurner konnten als Aufsteiger am ersten Spieltag etwas unerwartet beiden Partien gewinnen und zählten mit Blick auf ihr Saisonziel Klassenerhalt zu den grossen Gewinnern des Saisonauftakts. Dementsprechend gewarnt ging Jona in den Match und konnte sich dank einer konzentrierten Anfangsphase rasch mit 8:0 absetzen. Unerklärlicherweise liess gegen Satzende die Konzentration in allen Mannschaftsteilen markant nach und es bedurfte letztendlich doch noch einigen Aufwand den 11:6-Satzerfolg zu realisieren. Olten wusste diese Unkonzentriertheiten des TSV Jona im zweiten Satz jedoch für sich zu nutzen und konnte folgerichtig zum 1:1 nach Sätzen ausgleichen. Dabei erwies sich vor allem Oltens Hauptangreifer mit seiner variablen und druckvollen Spielweise als nahezu unlösbares Problem für die Joner Defensive. Glücklicherweise überzeugte Yannick Landolt am Service mit einer überragenden Leistung und sicherte der Mannschaft zahlreiche direkte Punktgewinne. Gerade in den umkämpften Sätzen drei und vier erwies sich dies als unabdingbarer Erfolgsfaktor. Durch diesen so wichtigen, hart umkämpften 3:1-Erfolg festigt der TSV Jona seine Position im mittleren Tabellenfeld und hat zudem bereits den zweiten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt relativ deutlich bezwingen können.

 

Im Einsatz: Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yannick Landolt, Martin Tremp, Christian Schluep (Trainer)