3. Runde (Müllheim)

TSV Jona - SVD Diepoldsau

Bereits dieses Wochenende steht für den TSV Jona im Rahmen der dritten NLA-Qualifikationsrunde in Müllheim die fünfte Saisonpartie auf dem Programm.

Nachdem der Mannschaft von Trainer Christian Schluep am vergangenen Wochenende mit vier teilweise klaren Niederlagen der Start in die neue Hallensaison gänzlich misslungen ist, gibt es für die Joner keine Verschnaufpause in der aktuellen Meisterschaft. Der neueingeführte Modus bedingt eine Verdoppelung der zu absolvierenden Partien und der diesbezüglich angepasste Spielplan ergab, dass der TSV Jona am Samstag in Müllheim nur einen Match gegen Tabellenführer SVD Diepoldsau bestreiten muss. Somit kommt es zum Aufeinandertreffen zwei Gegensätze, denn während die Rheintaler ungeschlagen auf dem ersten Rang der Tabelle klassifiziert sind, befindet sich Jona im Gegenzug noch ohne Punktgewinn am anderen Ende der Tabelle.

Gegen klaren Favoriten befreit aufspielen

Auf Grund der Tatsache, dass man in den ersten Partien vor allem in der Offensive zu starken Leistungsschwankungen unterworfen gewesen ist und letztendlich auch die Eigenfehlerquote zu hoch war, wurde im Training ein verstärkter Fokus auf den Angriff gelegt. Obwohl am Sonntag bereits eine klare Verbesserung im Vergleich zum Tag zuvor ersichtlich gewesen ist, bedarf es beim TSV Jona einer erheblich besseren Chancenauswertung. Gerade in der Halle ist das Spiel noch ein wenig schneller und ausgelassene Möglichkeiten sind nur selten zu verzeihen, zumal alle NLA-Teams über genügend Klasse verfügen konsequent zu punkten. Als Meister in dieser Disziplin erwies sich Diepoldsau in den ersten beiden Runden, denn die Rheintaler untermauerten ihren Favoritenstatus mit drei klaren 3:0-Erfolgen. Folgerichtig ist Jona in diesem Match der klare Aussenseiter, jedoch könnte sich die als vorteilhaft erweisen, da kein Druck auf der Mannschaft liegt. Sollte es gelingen das eigene Leistungsoptimum abzurufen und zudem damit einhergehend fehlerfrei Druck auf die gegnerische Defensive ausgeübt werden, dann könnte man auch Diepoldsau vor Probleme stellen. Das dazu notwendige Potenzial wäre durchaus vorhanden, doch dafür müssen sich die Spieler aus ihrer mentalen Blockade lösen und befreit aufspielen. Es bleibt abzuwarten, ob dies dem TSV Jona bereits ausgerechnet in der Partie gegen den Leader gelingt.

Kader

Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yanick Landolt, Armin Runer, Martin Tremp