1. Runde (Aadorf)

TSV Jona - STV Oberentfelden
TSV Jona - FG Elgg-Ettenhausen

2. Runde (Widnau)

TSV Jona - STV Wigoltingen
TSV Jona - Faustball Widnau

Am Wochenende bestreiten die Herren des TSV Jona zum Auftakt in die neue Hallensaison eine Doppelrunde in Aadorf und Widnau mit insgesamt vier Partien.

Zum Beginn in die diesjährige Hallen-Meisterschaftssaison müssen sich alle NLA-Mannschaften auf den neuen Spielmodus einstellen. Ab sofort spielen alle Teams in der Halle pro Runde zwei Partien auf drei Gewinnsätze und neuerdings bestreitet man gegen jeden Ligakonkurrenten sowohl ein Hin- als auch ein Rückspiel. Dadurch verdoppelt sich die Anzahl der zu absolvierenden Qualifikationspartien auf zehn. Auf Grund der personellen Veränderungen im Kader zählt der TSV Jona eher zu den Aussenseitern und fokussiert sich deshalb zunächst einmal gänzlich auf das Ziel des Klassenerhalts. Die Mannschaft trifft zum Auftakt am Samstag in Aadorf zunächst auf Titelverteidiger Oberentfelden und Gastgeber Elgg-Ettenhausen, bevor man bereits am Sonntag im Rahmen der zweiten NLA-Runde in Widnau auf die Gastgeber sowie Feldmeister Wigoltingen trifft.

Premiere für neuen Spielmodus in Aadorf

Die FG Elgg-Ettenhausen eröffnet mit ihrer Heimrunde die neue Saison und anders als in den Vorjahren tragen nun sämtliche NLA-Teams ihre Partien am gleichen Ort aus, wodurch sich die lokalen Zuschauer auf fünf Partien mit der Beteiligung der kompletten Nationalliga A freuen können. Im Rahmen dieser ersten Runde bestreitet der TSV Jona in der vierten Tagespartie seinen Saisonauftakt gegen den amtierenden Titelträger STV Oberentfelden. Die Aargauer gelten gemeinhin als Hallenspezialisten und können ab diesem Winter auch wieder gänzlich auf ihren genesenen Hauptangreifer Kevin Hagen zählen. Dementsprechend zählt Oberentfelden auch diese Saison als heisser Medaillenkandidat, obwohl man prinzipiell auf die Unterstützung von Routinier und Allrounder Dominik Gugerli verzichten möchte. In der Vergangenheit konnte Jona diesen Gegner des Öfteren  bezwingen, musste jedoch auch schon schmerzliche Niederlagen hinnehmen, weshalb man auf Grund der personellen Veränderungen und Absenzen in diesem Match  eher als Aussenseiter zu sehen ist. Direkt im Anschluss treffen die Joner auf das Heimteam aus Elgg-Ettenhausen. Die ausgeglichen besetzte Spielgemeinschaft aus dem Thurgau konnte im letzten Jahr den Abstieg nur knapp verhindern und brennt deshalb darauf in dieser Saison besser abzuschneiden. Die Gastgeber besitzen über einen sehr variablen Angriff und verfügen auch in der Defensive über zahlreiche Optionen, weshalb davon auszugehen ist, dass diese Partie äusserst umkämpft ablaufen wird zumal in den letzten Saison der Sieger dieser Partie meistens die Abstiegssorgen hinter sich lassen konnte.

Wigoltingen und Widnau als schwierige Hürden am Sonntag

Bereits am Sonntag steht die zweite Qualifikationsrunde an und für diesen Spieltag wurde Widnau als Ausrichter benannt. Im Rheintal trifft Jona in der zweiten Partie des Tages zunächst auf Feldmeister STV Wigoltingen. Die Thurgauer schafften 2016 sowohl national als auch international den endgültigen Durchbruch und sicherten sich in der abgelaufenen Sommersaison insgesamt drei Titel. Diesen Schwung möchte Wigoltingen auch in die neue Hallensaison mitnehmen und nach der letztjährigen Silbermedaille nun erneut den Angriff auf die Hallenkrone wagen. Der Knackpunkt in diesem Match wird sicherlich für beiden Seiten das jeweilige Service sein, denn beide Mannschaften ähneln sich ansonsten sehr in ihrer Spielanlage. Anschliessend werden die Spieler des TSV Jona vom heimischen Team Faustball Widnau empfangen, welches nach Bronze im letzten Jahr erneut auf einen Medaillengewinn aus ist. Obwohl auch die Rheintaler auf diese Saison hin Veränderungen im Kader und an der Seitenlinie zu verkünden hatten, zählt die erfahrene Mannschaft spielerisch auch weiterhin zu den nationalen Grössen. In der vergangenen Hallensaison verpasst Jona vor knapp einem Jahr den Auswärtssieg gegen Widnau nur äusserst knapp und musste stattdessen den verletzungsbedingten Ausfall von Hauptangreifer Romano Colombi hinnehmen, welcher bis heute Trainer Christian Schluep nicht zur Verfügung steht. Es bleibt abzuwarten, ob Jona diese Erinnerungen ausblenden kann, denn nur wenn das Team befreit aufspielt, besteht die Möglichkeit eine ungemütliche Überraschung zu bereiten.

Kader

Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yanick Landolt, Armin Runer (Samstag abwesend), Martin Tremp (Sonntag abwesend)