8. Runde

TSV Jona - SVD Diepoldsau 2:3 (11:9/11:9/4:11/8:11/11:13)
TSV Jona - STV Walzenhausen 3:1 (9:11/11:9/11:7/11:9)


5. Runde (Nachholtermin)

TSV Jona - STV Oberentfelden 3:0 (11:7/11:2/11:7)
TSV Jona - FG Elgg-Ettenhausen 3:0 (12:10/11:3/11:7)


Der TSV Jona konnte im Rahmen der alles entscheidenden Doppelrunde am vergangenen Wochenender mit drei Siegen aus den letzten vier Partien doch noch in letzter Sekunde den Klassenerhalt in der Nationalluga A sicherstellen.

Als es um alles oder nichts ging, waren die Faustballer des TSV Jona zur Stelle. Mit drei Siegen in den letzten drei Spielen verhinderten sie den Abstieg und verbesserten sich noch auf den sechsten Schlussrang. Mit vier Punkten Rückstand auf den rettenden achten Tabellenplatz gingen die Joner als Schlusslicht ins letzte Qualifikationswochenende. Dieses bestand für sie aus einer Doppelrunde, weil am Sonntag Spiele nachgeholt wurden, die im Juli verschoben worden waren. Zunächst bekamen es die Joner am Samstag im heimischen Grünfeld aber mit dem Spitzenteam Diepoldsau und Walzenhausen, das sich ebenfalls vorzeitig für den Final-Event der besten fünf Teams qualifiziert hatte, zu tun. Jona hielt gegen Diepoldsau mit und entschied  die ersten zwei Sätze für sich. Mit drei Satzgewinnen in Folge drehten die Rheintaler die Partie zwar noch, doch die Gastgeber liessen sich durch diese Niederlage nicht demoralisieren und nahmen das Positive mit. Dies bewies das Team von Trainer Christian Schluep gegen  Walzenhausen. Diesmal ging zwar der erste Durchgang verloren, doch danach waren die Joner nicht mehr zu stoppen und holten sich die Sätze zwei bis vier mit 11:9, 11:7, 11:9.

 

Wie im Rausch

Am Sonntag trat Jona in Oberentfelden zwar immer noch als Tabellenletzter an, doch der Glaube, den Abstieg noch verhindern zu können, war endgültig zurückgekehrt. Wie ein Abstiegskandidat trat Jona mitnichten auf. Zunächstgegen  den  Gastgeber  Oberentfelden und im Anschluss gegen Elgg-Ettenhausen, zwei Teams, die um das letzte Ticket  für  den Final-Event kämpften, spielten sich die Joner in einen Rausch. Sie gaben in beiden Spielen keinen einzigen Satz ab. Oberentfelden mussten sie nur 16 Punkte zugestehen, Elgg-Ettenhausen 20. Der TSV Jona schaffte den Klassenerhalt mit den drei Siegen in den letzten drei Spielen aus eigener Kraft. Er überholtemit den beidenErfolgenvom  Sonntag  Rickenbach-Wilen, das in die NLB abstieg, Vordemwald und Elgg-Ettenhausen. Eine zuvor lange enttäuschend verlaufene Meisterschaft  schlossen  die  Joner letztlich doch noch versöhnlich auf dem sechsten Rang ab. Bis auf zwei Punkte kam Schlueps Mannschaft sogar noch an die Plätze für den Final-Event heran – und dies ohne ihren wohl wichtigsten Spieler, Romano Colombi, der die gesamte Saison wegen einer Knieverletzung verpasste.

Kader

Yves Baeriswyl (C) (verletzt), Romano Colombi (verletzt), Cyril Jäger, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yanick Landolt, Martin Tremp