6. Runde

TSV Jona - STV Vordemwald 1:3 (10:12/10:12/11:9/4:11)
TSV Jona - STV Wigoltingen 0:3 (7:11/7:11/6:11)


4. Runde (Nachholtermin)

TSV Jona - SVD Diepoldsau 1:3 (13:15/5:11/11:7/6:11)
TSV Jona - STV Walzenhausen 0:3 (8:11/5:11/7:11)


Die Doppelrunde vom Wochenende endete für den TSV Jona mit dem ernüchternden Ergebnis von vier Niederlagen und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz.

Als äusserst bedrohlich muss die aktuelle Situation des Joner Herren-Fanionteams bezeichnet werden, denn nach der am vergangenen Wochenende durchgeführten Doppelrunde rutschte der TSV Jona auf den letzten Tabellenplatz ab. Auf Grund der eigenen vier Niederlagen sowie einigen im Vorfeld nicht unbedingt zu erwartenden Ergebnissen aus den Parallelspielen musste man vor allem das bis dahin noch punktlose Elgg-Ettenhausen, den grossen Gewinner des Wochenendes, vorbeiziehen lassen. Glücklicherweise blieb Rickenbach-Wilen ebenfalls punktelos, weshalb Jona auch weiterhin die Chance besitzt den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu realisieren. Allerdings muss sich das Team von Christian Schluep dafür noch mächtig steigern, denn trotz den guten Trainingsansätzen der vergangenen Wochen versagten der Mannschaft die Nerven in den entscheidenden Momenten erneut. Obwohl die Aufgaben mit den drei Qualifikationsführenden Wigoltingen, Diepoldsau und Walzenhausen  äusserst schwierig waren, erhoffte man sich zumindest gegen Vordemwald einen Sieg. Leider zeigte Jona gerade in dieser so wichtigen Partie die uninspirierteste, fehlerhafteste und folgerichtig schlechteste Leistung des gesamten Wochenendes. Einzelne Lichtblicke wie das gezeigte Engagement am Sonntag offenbarten zumindest phasenweise, dass die Mannschaft über spielerisches Potenzial verfügt aber auf Grund der grossen Verunsicherung nicht konstant abrufen kann. Daran muss in der spielfreien Sommerpause im Training sowie den internationalen Turnieren gearbeitet werden, sodass der TSV Jona für den finalen Showdown gegen den Abstieg hoffentlich gewappnet sein wird. Ein Abstieg aus der NLA hätte gravierende und weitreichende Folgen für sämtliche Herrenmannschaften des Vereins, da auch die aktuellen Teams in der NLB und 1. Liga einen Zwangsabstieg vollziehen müssten.

Team verzweifelt gegen Vordemwald am eigenen Unvermögen

Obwohl sich die Mannschaft den so wichtigen Match gegen Vordemwald viel vorgenommen hat und sich ideal auf den Gegner eingestellt wähnte, geriet man unnötigerweise früh in Rückstand und konnte diese Punktedifferenz bis zum Schluss nicht aufholen. Nachdem man den ersten Satz mit 10:12 abgeben musste zeichnete sich auch im zweiten Abschnitt ein ähnlicher Spielverlauf ab. Vordemwald agierte nicht wirklich überzeugend, profitierte jedoch immer wieder von zahlreichen Joner Eigenfehlern sowie mangelnder Effizienz auf Seiten der St. Galler, weshalb auch dieser Teilabschnitt mit 10:12 an die Aargauer ging. Der anschliessende Joner Satzgewinn zum 1:2 nach Sätzen erwies sich letztendlich nur als kurzes Strohfeuer, da man im abschliessenden Abschnitt erneut schnell mit 2:8 in Rückstand geriet. Zu einfach konnte Vordemwald in den vermeintlich engen Spielphasen zu direkten Punktgewinnen kommen und unnötigerweise vermochte Jona auch ideale Angriffschancen nicht effizient zu verwerten. Trainer Christian Schluep regte sich im Nachhinein zurecht über die verpasste Gelegenheit auf, denn ein 3:0-Erfolg wäre an diesem Tag realistisch gewesen aber die eigenen Fehler sowie das Unvermögen begünstigten die 1:3-Niederlage.

Wigoltingen erneut mindestens eine Klasse besser

Im anschliessenden Vergleich mit Vizemeister Wigoltingen, welcher auch in dieser Saison nach dem Qualifikationssieg strebt, versuchten die St. Galler irgendwie aus dem derzeitigen spielerischen Loch zu kommen. Allerdings erwiesen sich die Thurgauer wie bereits im Hinspiel als zu stark und das Heimteam konnte sich dabei sogar den Luxus von zahlreichen Positionsrochaden im Angriff leisten. Diskussionslos musste Jona die zweite 0:3-Saisonniederlage gegen den STV Wigoltingen hinnehmen.

Kein Punktgewinn trotz verbesserter Leistung an der Nachholrunde

Am Sonntagnachmittag mussten die Joner Faustballer nach Diepoldsau reisen, um die verschobene vierte NLA-Runde gegen das Heimteam sowie Walzenhausen nachzuholen. Anders als am Vortag zeigte der TSV Jona wenigstens eine kämpferisch ansprechende Leistung und es gelang zudem über längere Phasen mit den beiden Spitzenteams mitzuhalten. Schlussendlich verpasste man es aber erneut in den entscheidenden Spielsituationen die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen. Gegen Diepoldsau liess man im ersten Satz zwei Satzbälle ungenutzt, was seitens Diepoldsau sofort bestraft wurde. Als Lichtblick ist sicherlich der dritte Abschnitt zu erwähnen, denn hier erkämpften sich die Joner den verdienten Anschluss zum 1:2 nach Sätzen aber zu mehr reichte es jedoch nicht. Die Rheintaler spielten den Matsch routiniert zu Ende und wiesen Jona mit 1:3 in die Schranken. Direkt im Anschluss traf man auf den starken Aufsteiger aus Walzenhausen, welcher sich bei zunehmend nassen Bodenverhältnissen vor allem auf die Angriffsstärke von Cyrill Schreiber verlassen konnte. Im ersten sowie dritten Satz gelang es dem TSV Jona zwar über weite Strecken hinweg ausreichend Gegendruck zu erzeugen, doch schlussendlich fand Walzenhausens Hauptangreifer immer wieder Lücken im Joner Defensivverbund. Dementsprechend musste man sich den Appenzellern mit 0:3-Sätzen geschlagen geben und kassierte folgerichtig die vierte Niederlage in der vierten Partie an diesem Wochenende.

Kader

Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Cyril Jäger, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yanick Landolt, Martin Tremp