TSV Jona - FG Elgg-Ettenhausen 3:1 (11:7/11:4/8:11/15:14)
TSV Jona - STV Oberentfelden 1:3 (11:5/5:11/2:11/4:11)


Die Joner NLA-Herren konnten bei ihrer diesjährigen Heimpremiere nicht die erhoffte Vollrunde realisieren und verbleiben dadurch zunächst in der unteren Tabellenhälfte.

Im Vorfeld wurde der dritte Spieltag in Jona von allen beteiligten Mannschaften als wahrscheinlich bereits vorentscheidende Qualifikationsrunde in Hinblick auf den Abstiegskampf sowie weiteren Saisonverlauf bezeichnet. Sowohl Gastgeber Jona als auch die beiden bis dahin noch punktlosen Gäste aus Elgg-Ettenhausen sowie Oberentfelden waren deshalb bestrebt mit möglichst einer idealen Ausbeute von zwei Siegen diese Runde zu beenden. Nachdem der TSV Jona zunächst Elgg-Ettenhausen mit 3:1 bezwingen konnte, verpassten es die St. Galler gegen auf Grund einer indiskutablen Leistung zu reüssieren und Jona gelang es somit nicht sich markant vom Tabellenende abzusetzen. Vor dem abschliessenden Hinrundenspieltag belegt man mit vier Punkten weiterhin den drittletzten Tabellenrang vor dem punktgleichen Rickenbach-Wilen sowie dem weiterhin punktlosen Elgg-Ettenhausen. Unmittelbar vor Jona klassifizieren sich das ebenfalls punktgleiche Oberentfelden sowie mit sechs Punkten auf dem fünften Schlussrang der STV Vordemwald.

Kampfgeist sichert Sieg nach Blitzstart und anschliessendem Einbruch

Zum Auftakt der Heimrunde traf man in der vermeintlich wichtigsten Saisonpartie auf die FG Elgg-Ettenhausen, welche nach einem ebenfalls miserablen Saisonstart noch ohne Punktgewinn am Tabellenende agiert. Erfreulicherweise zeigte sich der TSV Jona von Beginn an gewappnet für diese so wichtige Partie und legte mit 9:2 einen perfekten Start in den Auftaktsatz hin. Zwar konnte Elgg-Ettenhausen noch etwas Resultatkosmetik betreiben und verkürzen, doch dem 11:7-Satzerfolg der Joner vermochte dies nicht mehr zu verhindern. Im zweiten Abschnitt dominierte das Heimteam den Match weiterhin und realisierte ein klares 11:4 zur 2:0-Satzführung. Allerdings schien man sich auf Seiten der Joner etwas zu sicher zu fühlen und Trainer Christian Schluep sah sich nach dem raschen 1:4-Rückstand früh zu einem Time-out gezwungen, welches jedoch nicht die erhoffte Wirkung erzielte. Elgg-Ettenhausen punktete in beständiger Regelmässigkeit, wodurch man den dritten Satz mit 8:11 abgeben musste. Im darauffolgenden Abschnitt offenbarte sich die derzeitige Joner Verunsicherung, da man plötzlich nur noch reagierte statt zu agieren und prompt mit 3:7 ins Hintertreffen geriet. Glücklicherweise erwachte nun die Moral sowie der Kampfgeist der St. Galler und man besass bei 10:8 die ersten beiden Matchbälle. Spiegelbildlich für die Partie sollte jedoch sein, dass Jona erst seinen sechsten Matchball in Extremis zum 15:14 für den so wichtigen zweiten Sieg nutzen konnte.

Blamable Mannschaftsleistung gegen dezimierte Oberentfeldner

Gegen das stark ersatzgeschwächte und verletzungsgeplagte Oberentfelden, welches an dieser Runde nur mit einem Angreifer agierte, startete man zunächst souverän in die Partie und sicherte sich den ersten Satz mit 11:5. Anschliessend kam es jedoch zu einem spielerischen Totaleinbruch beim TSV Jona, wohingegen die Aargauer auf der anderen Seite ihr kompaktes, fehlerfreies und auf Defensive ausgerichtete Spiel durchzogen. Mit zahlreichen Eigenfehlern in der Offensive, einem drucklosen Service sowie ungewohnten Stockfehlern in der Abwehr sowie dem Zuspiel ging man in den folgenden drei Abschnitten mit 5:11, 2:11 und 4:11 geradezu unter. Die gezeigte Leistung war eines Absteigers würdig und es bedarf einer dringenden Steigerung in den kommenden Wochen.

Kader

Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Cyril Jäger, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster, Yanick Landolt, Martin Tremp