TSV Jona - STV Vordemwald 0:3 (10:12/7:11/6:11)
TSV Jona - STV Wigoltingen 0:3 (6:11/7:11/3:11)


Die NLA-Faustballer des TSV Jona mussten in Vordemwald im Rahmen der zweiten Qualifikationsrunde zwei empfindliche Niederlagen hinnehmen.

Obwohl man sich auf Seiten des TSV Jona vor Saisonbeginn bereits im Klaren gewesen ist, dass die diesjährige Feldsaison auf Grund des neu zusammengestellten Kaders, der verletzungsbedingten Absenz von Hauptangreifer Romano Colombi sowie dem im Vorfeld schwer abschätzbaren Leistungsniveaus der Ligakonkurrenten eher schwierig werden könnte, erhoffte man sich insgeheim dennoch einen besseren Start in die Meisterschaft als dies nach den Ergebnissen der zweiten Runde der Fall ist. Auf Grund einer unkonzentrierten und etwas mutlosen Leistung mussten sich die St. Galler etwas überraschend Gastgeber STV Vordemwald sowie auch Favorit STV Wigoltingen jeweils deutlich mit 0:3-Sätzen geschlagen geben. Trainer Christian Schluep schien im Anschluss and die beiden Partien etwas ratlos und versuchte an die Mannschaft in einer anschliessenden intensiven Besprechung zu appellieren, dass bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ein allfälliger Abstiegskampf bevorstünde, wenn man nicht ab sofort konzentrierter agiere. Mit nur zwei Punkten aus den ersten vier Partien belegt der TSV Jona momentan den drittletzten Tabellenplatz vor den beiden noch punktlosen Team aus Elgg-Ettenhausen und Oberentfelden. Zwischen diesen drei etablierten NLA-Vereinen kommt es am nächsten Wochenende zum direkten Aufeinandertreffen.

Desolate Leistung nach Einbruch am Ende des ersten Satzes

In der Partie gegen den gastgebenden STV Vordemwald befand sich das Team des TSV Jona zunächst in der Favoritenrolle, wobei man jedoch durch den Auftakterfolg Vordemwalds am ersten Spieltag vor deren Spielstärke gewarnt gewesen sein müsste. Anfänglich verlief der erste Spielabschnitt zu Gunsten der Joner und man konnte trotz Problemen mit dem gegnerischen Service beim Stand von 10:6 insgesamt vier Satzbälle erspielen. Unerklärlicherweise vergab Jona die sich bietenden Chancen auf nahezu klägliche Art und Weise und Heimteam wusste diese unerwartete Chance prompt zum 10:12 zu nutzen. Nach diesem unnötigen Satzverlust gelang es Jona zwar zunächst mit 4:0 in Führung zu gehen, doch dann sorgten Abstimmungsschwierigkeiten dafür, dass die St. Galler drei kurz gespielte Bälle in Folge kassierten und sich kurz darauf mit 4:6 im Hintertreffen wähnten. Ab diesem Zeitpunkt lief beim TSV Jona nicht mehr viel zusammen und die Gastgeber spielten sich im Gegenzug nahezu in einen Rausch, weshalb auch dieser Satz mit 7:11 an Vordemwald ging. Auf eine vermeintliche Reaktion im dritten Abschnitt wartete man vergebens, da Jona sich seinem Schicksal ergab und mit dem 6:11 eine bittere 0:3-Schlappe kassierte.

Ohne Chance gegen den Vizemeister

Gegen den stark zu favorisierenden STV Wigoltingen, welcher auch in diesem Jahr zu den aussichtsreichsten Medaillenkandidaten zählt, hatte Jona von Beginn an einen schweren Stand. Zu abgeklärt in der Defensive sowie im Angriff agierten die Thurgauer, welche nahezu über die gesamte Partie frei schalten und walten konnten. Obwohl der TSV Jona sich in vereinzelten Phasen wie schon bereits in der Partie zuvor einen gewissen Kampfgeist sowie Gegenwehr leistete, blieb man chancenlos und musste sich Wigoltingen mehr als deutlich mit 6:11, 7:11 und 3:11 geschlagen geben.

Kader

Yves Baeriswyl (C), Romano Colombi (verletzt), Cyril Jäger, Cornelius Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Patrick Kuster (abwesend), Yanick Landolt, Martin Tremp