TSV Jona - STV Oberentfelden

Die Faustballer der TSV Jona kämpfen am Sonntag im Rahmen der letzten Runde der NLA-Hallenmeisterschaft in Oberentfelden um die Teilnahmen am Final-Event..

Der Niederlage gegen Tabellenführer Widnau noch immer nachtrauernd erreichte die Mannschaft von Trainer Christian Schluep Anfang der Woche die eigentliche Hiobsbotschaft des vergangenen Spieltages, denn die Verletzung von Angreifer Romano Colombi stellte sich im Zuge einer ärztlichen Untersuchung als weitaus gravierender heraus als erwartet. Der Joner Angreifer muss sich einem operativen Eingriff am Knie unterziehen und wird dem TSV Jona somit über Monate hinweg nicht zu Verfügung stehen können. Unter dieses Umständen, auch die vollständige und uneingeschränkte Einsatzfähigkeit von Cyril Jäger ist noch nicht garantiert, steht der finale Showdown im Rahmen der letzten Qualifikationsrunde aus Joner Sicht unter keinem guten Stern. Unabhängig von dieser Schocknachricht muss sich das Team, welches durch NLB-Hauptangreifer Fabio Kunz verstärkt wird, vollumfänglich auf die bevorstehende Auswärtspartie gegen Tabellennachbar STV Oberentfelden am frühen Sonntagabend fokussieren und versuchen die restlichen Begleitumstände auszublenden.

Spannendste Ausgangslage seit Jahren im Kampf um die Plätze

Auf Grund der zum Teil sehr überraschenden Ergebnisse am vergangenen Wochenende steht in der Nationalliga A der Herren ein an Dramaturgie kaum zu überbietender Qualifikationsabschluss bevor. In allen drei ausstehenden Partie geht es noch um wichtige Vorentscheidungen, welche direkten Einfluss auf dem weiteren Saisonverlauf haben werden. Zum Einen machen die beiden Rheintaler Teams aus Widnau und Diepoldsau im Direktduell den Qualifikationssieger unter sich aus. Zum Anderen haben die restlichen vier Teams allesamt noch theoretische Chancen auf die Teilnahme am Final-Event in Kirchberg BE. Die aktuelle Tabellensituation als Ausgangslage nehmend, besitzt der TSV Jona rein rechnerisch die beste Ausgangslage, da man sich sowohl bei einem abschliessenden Sieg als auch im Falle einer Niederlage mit mindestens vier Satzgewinnen oder einem gleichzeitigen Sieg von Elgg-Ettenhausen für das Final-Event qualifizieren würde. Die anderen drei Teams aus Oberentfelden, Elgg-Ettenhausen und Wigoltingen müssen ihre eigene Partie unbedingt gewinnen und sind zudem vom Ausgang der anderen Partie abhängig. Im Falle von Wigoltingen droht bei einer Niederlage der Abstieg in die NLB, wohingegen Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen dank der guten Ergebnisse ihrer NLB-Reserven abgesichert sind.

Auch Oberentfelden von Verletzungen betroffen

Die Ausgangssituation von Gastgeber STV Oberentfelden ist nahezu vergleichbar mit derjenigen der Joner Faustballer, denn auch die Aargauer plagen vor der letzten Qualifikationsrunde grosse Verletzungssorgen. Gemäss eigenen Aussagen muss Oberentfelden auf Allrounder Dominik Gugerli, Angreifer Sascha Hagmann und Abwehrspieler Brian Häfliger verzichten. Beide Teams können sich dennoch berechtigte Hoffnungen auf eine potentielle Halbfinalqualifikation machen, wobei das Aargauer Heimteam in der Halle als besonders spielstark gilt und vor allem am Netz sowie mit einem sehr ausgeglichenen, defensivstarken Kader zu überzeugen weiss. Somit ist alles angerichtet für den spannendsten NLA-Spieltag seit Jahren und es bleibt abzuwarten wie der TSV Jona mit dieser Situation in Bezug auf die aktuelle Ausgangslage umgehen zu vermag.

Im Einsatz stehen

Yves Baeriswyl, Romano Colombi (verletzt), Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Fabio Kunz, Martin Tremp