TSV Jona - Faustball Widnau

In der vorletzten Hallen-Qualifikationsrunde müssen die Joner Faustballer am Sonntagabend auswärts beim amtierenden Feldmeister Widnau antreten.

Nachdem man zum Jahresauftakt das letzte Heimspiel in extremis mit 5:4 für sich entscheiden und dadurch den zweiten Saisonsieg in der dritten Partie realisieren konnte, liegt der TSV Jona momentan auf dem dritten Tabellenplatz. In den beiden noch ausstehenden Partien gegen direkte Konkurrenten um einen Platz für die Halbfinalqualifikation können die St. Galler mit einem weiteren Sieg aus eigener Kraft die definitive Teilnahme am Final-Event sichern. Die erste Chance bietet sich dem TSV Jona am Sonntag, wenn man zu ungewohnter Uhrzeit in Widnau auf den gastgebenden Verein trifft.

Erfolgreiche Leistungssteigerung bestätigen

Der TSV Jona konnte kurz nach der Winterpause Dank des umkämpften Erfolges gegen Wigoltingen den definitiven Klassenerhalt sicherstellen und kann deshalb gänzlich befreit aufspielen. Nun gilt es die positiven Abläufe und Ansätze der letzten Runde auch dieses Mal abzurufen um gegen den amtierenden Feld-Weltpokalsieger und letztjährigen Hallen-Vizemeister bestehen können. Dazu bedarf es einer tadellosen Defensiv- und Zuspielleistung, wobei das eigene Service erneut der mitentscheidende Faktor für den Ausgang der Partie sein wird. Es muss Jona hier gelingen möglichst fehlerfrei die gastgebenden Rheintaler unter Druck zu setzen, um die Partie möglichst lange offen zu gestalten. Trainer Christian Schluep hofft, dass sein Team den positiven Trend in Bezug auf die spielerische Leistung weiter fortsetzen kann.

Schwierige Herausforderung gegen den nationalen Dominator

Mit dem Gastgeber FB Widnau treffen die Joner auf einen sehr unangenehmen, defensivstarken sowie in der Offensive äusserst variablen Konkurrenten, welcher seit knapp drei Jahren wieder in die nationale Spitze vorgedrungen ist und diese nahezu gänzlich dominiert. Gerade auf dem Feld spielen die Rheintaler ihre internationale Klasse aus, was sich vor allem in drei aufeinanderfolgenden Feld-Meistertiteln sowie dem Gewinn des Europapokals vor zwei Jahren und dem Weltpokalsieg im vergangen Herbst zeigt. Neben dem routinierten, internationalen Top-Angreifer Juliano Fontoura agiert der ehemalige Rütner Jan Meier im Angriff, wodurch Widnau auf ein in der Halle spielstarkes Angriffsduo zurückgreifen kann. Vizeweltmeister Cyrill Schreiber greift wie im vergangenen Jahr  nicht aktiv ins Spielgeschehen ein. Somit verfügt Widnau auch in dieser Saison über ein sehr starkes, eingespieltes und routiniertes Team, welches von den Jonern Bestleistungen abverlangen wird.

Im Einsatz stehen

Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp