TSV Jona - FB Elgg-Ettenhausen 5:1 (12:10/6:11/11:9/11:3/11:8/13:11)

 

Am Sonntag konnten die Faustballer des TSV Jona in Aadorf gegen Elgg-Ettenhausen einen für den weiteren Saisonverlauf äusserst wichtigen Sieg erzielen.

Bereits zu Beginn der Partie war der Druck in dieser so wichtigen zweiten Runde in der Nationalliga A zu gewinnen allgegenwärtig zu spüren, denn sowohl die Gäste aus Jona als auch die FG Elgg-Ettenhausen agierten unter äusserster Anspannung. Glücklicherweise gelang es dem TSV Jona jedoch ab dem dritten Spielabschnitt diese mentale Blockade vermehrt abzulegen, wodurch man immer besser ins Spiel fand und den Match trotz knapper Satzresultate folgerichtig verdient mit 5:1 gewinnen konnte. "Zwar konnten wir nicht gänzlich mit unserer spielerischen Leistungen überzeugen, doch das wir auch solche Partien gewinnen können stimmt mich doch wieder zuversichtlicher mit Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf", so Trainer Christian Schluep im Anschluss an die Partie. Zwar sei das Zuspiel zu wenig Konstanz, die Abnahmen immer noch zu unruhig und das Service anfänglich noch zu fehleranfällig gewesen, doch das Team hat gemeinsam auf diese Situation reagiert und ist nahezu über den gesamten Match hinweg ruhig geblieben. Mit zwei Punkten überwintert der TSV Jona auf dem vierten Tabellenplatz und wird bei normalen Meisterschaftsverlauf mit dem Abstieg aller Voraussicht nach nichts mehr zu tun haben. Man könne nun frei aufspielen und versuchen die Qualifikation zum Final-Event zu realisieren.

Umkämpfte Partie trotz klarem Gesamtresultat

Anders als zum Saisonauftakt, geriet Jona schnell in Rückstand und lag nach drei Eigenfehlern sowie drei unerreichten kurzen Bällen mit 1:6 in Rückstand. Erst beim Stand von 4:9 erwachten die St. Galler und kamen besser ins Spiel. Begünstig durch einige gegnerische Eigenfehler konnte man zum 9:9 ausgleichen und realisierte nach der Abwehr eines Satzballs mit 12:10 die Satzführung. Im zweiten Satz liess die Konzentration unerklärlicherweise sofort wieder nach und man lief von Anfang an einem Rückstand hinterher, welcher nicht mehr aufgeholt werden konnte. Folgerichtig müsste man mit 6:11 den 1:1-Satzausgleich hinnehmen. Auch der dritte Abschnitt war bis zum Schluss hart umkämpft, wobei der TSV Jona mit etwas Glück seinen zweiten Satzball zum 11:9-Satzgewinn nutzen konnte. Im vierten Satz agierten eigentlich nur die Joner und basierend auf einer soliden Defensivleistung könnte man die eigene Offensive gut in Szene setzen. Zusätzlich trugen zahlreicher Servicefehler seitens Elgg-Ettenhausens dazu bei, dass dieser Spielabschnitt mehr als deutlich mit 11:3 an Jona ging. Die nachfolgende Satzpause vermochte den St. Galler Spielfluss zunächst nicht stoppen und man ging mit 8:2 in Führung. In dieser Phase verpasste man es die sich bietenden Chancen zu nutzen, weshalb die Gastgeber noch einmal auf 9:8 herankamen. Letztendlich gelang es dem Team um Captain Yves Baeriswyl doch noch die entscheidenden beiden letzten Punkte zum 11:8 zu erzielen. Satz Nummer sechs war ein Spiegelbild des dritten Abschnittes, da auch hier kein Team wirklich davonziehen konnte und Elgg-Ettenhausen beim Stand von 10:11 einen Satzball hatte, obwohl Jona zuvor bereits einen Matchball ungenutzt liess. Dank eines direkten Servicepunktes von Cyril Jäger könnte dieser jedoch abgewehrt werden und im Gegenzug nutze man den eigen zweiten Matchball zum 13:11.

Klassenerhalt nahezu gesichert und Chancen auf Final-Event gewahrt

Dank dieses so wichtigen Saisonsieges hat es der TSV Jona nun eine gute Ausgangslage in Hinblick auf den primär angestrebten Klassenerhalt sowie das sekundäre Ziel der Teilnahme am Final-Event. Im Januar hat man es nun eigenständig in der Hand mit mindestens einem weiteren Sieg aus den noch ausstehenden Partien gegen Wigoltingen, Oberentfelden und Widnau die Halbfinalqualifikation zu realisieren. Mit dem Kampf um den Klassenerhalt sollte man voraussichtlich nichts mehr zu tun haben, da man das Direktduell gegen Elgg-Ettenhausen gewonnen hat und die Spielgemeinschaft ein mehr als anspruchsvolles Restprogramm aufweist.

Im Einsatz standen

Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp