Für das Herren-Fanionteam des TSV Jona beginnt am ersten Dezember-Wochenende nach einer fast dreimonatigen Meisterschaftspause die neue NLA-Hallensaison.

Nachdem man sich beim Final-Event im heimischen Grünfeld leider nicht mit einem Medaillengewinn für die an sich positiv verlaufen Feldsaison belohnen konnte, gestand Trainer Christian Schluep seiner Mannschaft eine knapp einmonatige Trainingspause zu, um genügend Zeit zur Vorbereitung für die bevorstehende schwierige Wintersaison zu haben. Die letzten Hallensaisons liefen für den TSV Jona eher durchwachsen, da man sich entweder mitten im Abstiegskampf befand oder wie im letzten Jahr mit dem unglücklichen vierten Schlussrang beim Final-Event vorlieb nehmen musste. Aus eigener Erfahrung weiss das Team nur zu gut, dass die geringere Anzahl an Mannschaften sowie der einfache Modus ohne Rückrunde in der Halle vor allem bei einem so ausgeglichenen Feld keine Fehler oder gravierende Formschwankungen verzeihen.

Unveränderter kleiner Kader mit starker schulischer Belastung

Im bekannten sechsköpfigen Kader von Trainer Christian Schluep gab es auch auf diese Saison hin keine personellen Veränderungen. Allerdings kann Angreifer Romano Colombi auf Grund eines unglücklichen Stundenplans in seinem Teilzeitstudium bis zum Frühjahr nahezu an keiner gemeinsamen Trainingseinheit teilnehmen. Des Weiteren verpasste Zuspieler Sebastian Kammer bedingt durch Geschäftsreisen sowie einem längeren Urlaub nahezu die komplette Vorbereitung und wird der Mannschaft auch bei der ersten Meisterschaftsrunde nicht zur Verfügung stehen. Bei den beiden bestrittenen Vorbereitungsturnieren zeigte der TSV Jona dennoch ansprechende Leistungen und es bleibt abzuwarten wie der Start der neuen Saison verlaufen wird, da einige Ligakonkurrenten auf Grund der Herren-Weltmeisterschaft in Argentinien ebenfalls vor einer schwierigen Vorbereitung betroffen waren. Obwohl es für die Joner prinzipiell der Anspruch ist am Final-Event dabei zu sein, haben gerade die letzten Jahre m gezeigt, dass die Tendenz innerhalb dieser ausgeglichenen Meisterschaft sehr schnell auch eine entgegengesetzte Entwicklung annehmen kann.

Die Nationalliga A noch ausgeglichener als im Vorjahr

Auch in diesem Jahr ist von einem breiten Kandidatenfeld auf die begehrten Medaillensätze auszugehen, da neben Titelverteidiger Diepoldsau sowie dem amtierenden Feld-Meister und Weltpokalsieger Widnau auch Wigoltingen sowie die Hallenspezialisten aus Oberentfelden zu den aussichtsreichsten Kandidaten zu zählen sind. Aber auch das junge und kampfstarke Team der FG Elgg-Ettenhausen ist keinesfalls zu unterschätzen und kann jedem Gegner gefährlich werden. Der TSV Jona wird versuchen in diesem Feld an Konkurrenten seinen Platz zu finden und ebenfalls um eines der begehrten Tickets für das Final-Event kämpfen. Dieser Herausforderung stellt sich das Team jedoch bereitwillig und es ist zu hoffen, dass die Joner in der extrem ausgeglichenen Meisterschaft mit guten Leistungen und dementsprechenden Resultaten bestehen können.

Kader

Yves Baeriswyl, Romano Colombi, Cornelius Jäger, Cyril Jäger, Sebastian Kammer, Martin Tremp