Drei Spiele vor Abschluss der laufenden Feldmeisterschaft sicherten sich die Jonerinnen frühzeitig nach einem Jahr Unterbruch erneut den NLB-Meistertitel.

Die zweite Damenmannschaft des TSV Jona bestätigte auch in diesem Jahr ihre spielerische Klasse und überzeugte in geschlossener Art und Weise im bisherigen Saisonverlauf. Seit Saisonbeginn fanden sich die St. Gallerinnen an der Tabellenspitze wider und bauten ihren Vorsprung auf die Verfolger kontinuierlich aus.
 

Konstante Leistungsdichte innerhalb des Teams
Nach einer erneuten Kader-Verjüngung sowie der Rückkehr von Jugend-Nationalspielerin Andrina Näf aus der 1. Damenmannschaft zeigte sich das junge Team von Trainer Sergio Colombi mannschaftlich sehr gefestigt. Die Spielerinnen kennen sich seit Jahren und spielen zum Teil seit Karrierebeginn zusammen, wovon man auch in dieser NLB-Saison erkenntlich profitieren konnte. Neben den beiden Schwestern Ramona und Simona Kropf fungiert auch Katja Winiger, welche in diesem Jahr erstmal in die U18-Nationalmannschaft berufen worden ist, in der Abwehr. Auf diese Defensive konnte man sich heuer sehr verlassen und ermöglichte der eigenen Offensive um Allrounderin Annika Huber zahlreiche Möglichkeiten für Punktgewinne. Eine weitere Konstante im Joner Spiel ist Zuspielerin Jacqueline Merk, welche mit ihrem Spielaufbau sämtliche Offensivaktionen einleitet.
 

Souveräner Saisonverlauf
In der diesjährigen Meisterschaft gelang es den Damen des STV Jona aus allen elf Partien als Siegerinnen hervor zu gehen und mussten dabei den Konkurrentinnen nur vier Satzgewinne zugestehen. Aus diesem Grund können die Jonerinnen drei Matches vor Saisonende den bereits fixierten Meistertitel in der Nationalliga B feiern, zumal der ärgste Verfolger aus Embrach bereits sechs Punkte Rückstand aufweist. Trainer Colombi ist sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft, fordert aber dennoch in der letzten Runde im August volle Konzentration. Mit drei weiteren Siegen bei der Heimrunde im Grünfeld könnte man die Meisterschaft ohne Niederlage abschliessen. Da mit der ersten Mannschaft bereits ein Joner Team, in der höchsten Schweizer Spielklasse der Damen spielt, bleibt dem TSV Jona 2 die Chance auf einen allfälligen Aufstieg jedoch verwehrt. Dies ändert aber nichts daran, dass diese Mannschaft einen wichtigen Beitrag zur vereinseigenen Talentförderung im Frauenbereich leistet und somit auf eine positive Zukunft hoffen lässt.


Im Einsatz stehen
Annika Huber, Ramona Kropf, Simona Kropf, Jaqueline Merk, Andrina Näf, Katja Winiger